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Tonversatz / doch kein altes Problem


alex.ba

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Hallo Zusammen,

 

vielleicht kann mir jemand aus seinen Erfahrungen weiterhelfen bzw. bestätigen dass dies immer noch ein problem ist. Ich habe nun (wenn ich so recht überlege seit einigen Jahren) meinen Verstärker über HDMI Angeschlossen. Daran dann den Fernseher. Das hat je nach Kombination von Decodern und Einstellungen immer sehr gut funktioniert. Am Besten fahre ich mit den LafFiltern (für Video und Audio). Nun habe ich meine Anlage etwas aufgewertet und mir einen etwas hochwertigeren USB Dac gekauft. Bin wirklich sehr zufrieden mit dem Ergebnis für Musik. PC per USB Am Dac ---> Voll-Verstärker --> Lautsprecher. Hätte mir früher mal jemand gesagt dass man diesen ganzen Suround / DSP Schnickschnack am Besten weglässt hätte ich es wohl nicht geglaubt :-)

 

Naja jedenfalls habe ich nun das Phänomen das mir Ton und Bild auseinanderläuft. Nach ca. 1 Stunde ist solch ein Versatz drinnen dass es überhaupt nicht mehr übereinstimmt. Betriebssystem ist ein Windows 8.1 mit aktueller DVB Vieewer Version und einer NVidia Grafikkarte mit aktuellen Treibern. Als Decoder verwende ich die bereits erwähnten Laf Filter ebenfalls in aktueller Version.

 

Nun errinnere ich mich dass es zu XP Zeiten bei Nutzung von unterschiedlichen "Wegen" für Audio/Video immer wieder zu diesem Versatz kam. Ich habe mich lange nicht mehr damit beschäftigt da aufgrund der HDMI Konstellation alles OK war. Ich dachte dass das mit aktueller OS Technologie (insbesondere dem Renderer) gelöst sei...vielleicht hab ich mich aber auch getäuscht und das Problem existiert nach wie vor.

 

Hat jemand ähnliche Erfahrungen und eine Lösung dafür?

 

Vielen Dank und Viele Grüße

 

Alex

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Es scheint wichtiger zu sein sinnfreie Apps zu entwickeln als sich um wirkliche Probleme zu kümmern die hier im Forum schon fast bei jedem user aufgetreten sind, ich kann das auch nicht nachvollziehen

Möchte auch mal meine 2-Cent-Meinung zum Besten geben:   Jeder der hier geantwortet hat, schreibt zwar brav hin, welche Codecs er nutzt und ob es einen Tonversatz gibt...das entscheidendere ist jedo

Hmm wenn der Custom EVR bei Video nicht mehr hinterherkommt, Audio aber per bitstream ausgegeben wird, läuft doch Audio normal weiter und die Videodaten stauen sich... irgendwie... irgendwo... (Man si

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dbraner

Das Problem mit dem AV Versatz existiert immer noch, ist jedoch stark von den lokalen Gegebenheiten abhängig. Soll heißen: die Codec Kombi, die beim einen User perfekt harmoniert führt beim anderen zu Sync Problemen. Ich habe z.B. mit LaV Video und Audio noch nie synchrones Bild/Ton gehabt. Ich halte insbesondere den LAV Audio Codec für unbrauchbar. Für mich tut die Kombi LAV Video mit AC3Filter oder ffmpeg am besten.

 

Bei Mediaportal hat man das Problem wohl grundsätzlich gelöst und einen eigenen Audiorenderer entwickelt. An sowas scheint beim DVBViewer aber niemand zu arbeiten.

 

Bleibt also nur auszuprobieren.

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Ich habe z.B. mit LaV Video und Audio noch nie synchrones Bild/Ton gehabt. Ich halte insbesondere den LAV Audio Codec für unbrauchbar

+1 (Bei mir auf verschiedenen Systemen das gleiche Problem)

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Hallo,

 

ok vielen Dank für eure Antworten. Das ist natürlich nicht erfreulich dass es dafür noch immer keine zuverlässige Lösung gibt. Für mich eigentlich eines der ersten Sachen die zu lösen wären bevor weitere Features dazu kommen.

Ich werde mal dem AC3 Filter und dem FFmpeg eine Chance geben sollte das nicht klappen wars das auch bei mir mit dem TV über Computer. Ist mir einfach zu anstrengend.

 

Beste Grüße

 

Alex

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Hallo,

 

ok vielen Dank für eure Antworten. Das ist natürlich nicht erfreulich dass es dafür noch immer keine zuverlässige Lösung gibt. Für mich eigentlich eines der ersten Sachen die zu lösen wären bevor weitere Features dazu kommen.

Ich werde mal dem AC3 Filter und dem FFmpeg eine Chance geben sollte das nicht klappen wars das auch bei mir mit dem TV über Computer. Ist mir einfach zu anstrengend.

 

Beste Grüße

 

Alex

 

An dem Punkt war ich vor über einem Jahr auch schon (Frau hat sich immer über den Bild/Ton Versatz sowie einige andere unschöne Dinge beschwert). UNd ich hatte das ewige Gebastel auch irgendwann satt.

 

Ergebnis: TV läuft im Wohnzimmer wieder über den SAT-Receiver, Bluray / DVD ISOs und Aufnahmen über den HTPC, Bluray Discs über den Standalone Player.

 

Den DVBViewer mit TV habe ich nur noch im Arbeitszimmer.

 

Vielleicht wird das Problem ja mal gelöst. Dann werde ich dem HTPC nochmal eine Chance geben.

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Hallo,

 

ja ich denke so werde ich das auch machen.Aber mal abwarten was bei dem Test mit dem AC3Filter rauskommt. Verstehe nicht wieso das nicht aktiv von den Entwicklern angegangen wird. Da verliert doch jeder die Lust bei sowas :-(

 

VG Alex

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VinoRosso

Es scheint wichtiger zu sein sinnfreie Apps zu entwickeln als sich um wirkliche Probleme zu kümmern die hier im Forum schon fast bei jedem user aufgetreten sind, ich kann das auch nicht nachvollziehen.....

Wie man von sowas leben kann erschließt sich mir auch nicht ganz ;-)

 

Vllt läuft das OEM Geschäft auch so gut das auf die DVBViewer Pro kunden einfach geschissen wird....

Edited by VinoRosso
  • Like 1
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Es scheint wichtiger zu sein sinnfreie Apps zu entwickeln als sich um wirkliche Probleme zu kümmern die hier im Forum schon fast bei jedem user aufgetreten sind, ich kann das auch nicht nachvollziehen.....

Wie man von sowas leben kann erschließt sich mir auch nicht ganz ;-)

 

Vllt läuft das OEM Geschäft auch so gut das auf die DVBViewer Pro kunden einfach geschissen wird....

 

AMEN

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Aufgebrachte Meute hier :P

 

Also mit dem USB DAC holt man sich das alte Problem mit den unterschiedlichen Taktgebern ins Haus.

Wieso das zu einem Audio Drift führt ist mir allerdings auch nicht klar.

Also theoretisch schon wenn man stur zum VSync rendert und die Audioclock (directshow Clock) davon abweicht, aber wird das wirklich so gemacht im DVBViewer?

Damit verhindert man zwar Ruckler, aber A/V Drifts sind eben möglich und das ist eine sehr (!!!) unschöne Sache.

Ich denke auch eher so wird das im DVBViewer nicht gemacht ...

 

Ich kann mal soviel verraten: mit dem Thema Renderer wird sich derzeit intern beschäftigt. :)

Mal sehen was dabei rauskommt.

 

Also erstmal die anderen Decoder ausprobiere und wenn das auch nix hilft könnte man auch mal wie in alten Zeiten Reclock einschalten. Ist für die Live Wiedergabe eher nicht zu empfehlen, aber vielleicht klappt's trotzdem.

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Hi Nuts,

 

vielen Dank für deine sehr brauchbaren Infos. Ich sehe den DVBViewer ja immer noch als sehr gutes Programm an habe aber einfach nicht mehr die Lust mich mit diesen Bastelein auseinanderzusetzen die soweiso zu keinem wirklichen Ergebnis führen da es sich offensichtlich bei jedem anders verhält. Umso erstaunter war ich als das tatsächlich ein Problem ist dass zumindest nicht nur mich betrifft. Aber abwarten und Tee trinken. Wenn sich damit beschäftigt wird, finde ich das ja schonmal super.

 

VG Alex

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Hi Leute,

 

mir geht es ähnlich. Habe einen HTPC, der per HDMI mit dem TV und optisch mit dem AV-Receiver verbunden ist.

Ich habe schon unzählige Stunden in Tests mit verschiedenen Konfigurationen gesteckt, um den Tonversatz wegzubekommen.

 

Leider unterscheidet sich das auch noch, je nachdem, was für ein Ton vom Programmanbieter kommt.

 

Ebenso habe ich das Problem an einem Raspi mit XBMC und dem DVBViewer Addon. Der Sound geht analog auf eine Surroundanlage und das Bild per HDMI auf den TV.

Edited by goscho
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@goscho

 

kenne deine HW nicht kann daher nur von meiner ausgehen ich verwende als Videocodec den LAV 0.48 und für AudioA den ac3Filter(HDMI) und AudioB den ffdshow(spdif).

Asynchronität habe ich in der Kombi noch nie gehabt.Bei anderen Versionen des LAV gibt es hier auch Bild und Tonversatz.

Andere HW benötigt allerdings neuere Version das ganze läuft hier mit einem A6-3500 und W7 32bit.

Das gilt natürlich nur für den DVBViewer in XBMC kann man keine anderen Codecs m.W. verwenden.

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Hm, es gibt zwar immer mal irgendwelche Problemchen, aber das mit den Asynchronitäten hatte ich noch nie.

Ich benutze allerdings auch den AC3-Filter für den Ton. Für Video benutze ich meist Cyberlink, Microsoft, Arcsoft.

Der LAV für Video funktioniert zwar auch tadellos, verursacht aber etwas mehr Systemlast bei mir.

In allen Fällen ist selbst nach 15 Srunden Live-TV noch nichts von Asynchronität festzustellen.

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Oder man macht sich das Problem komplett von der Backe, indem man nur mit HDMI aus dem PC rausgeht und da entweder einen AV-Verstärker dazwischen hängt (der ja auch audio separat ausgibt) oder Variante B gleich einen http://www.reichelt.de/A-V-Umschalter-Verteiler-HDMI-/AVS-HDMI-52/3/index.html?&ACTION=3&LA=2&ARTICLE=135474&GROUPID=5386&artnr=AVS+HDMI+52 anhängt, dann kann nix mehr weglaufen, weil aus einer Quelle. Beseitigt zwar nicht die Ursache, aber geht einfach und schnell, weil drift am PC wirds immer geben.

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Hallo,

 

 

 

Oder man macht sich das Problem komplett von der Backe, indem man nur mit HDMI aus dem PC rausgeht und da entweder einen AV-Verstärker dazwischen hängt (der ja auch audio separat ausgibt) oder Variante B gleich einen http://www.reichelt....tnr=AVS HDMI 52 anhängt, dann kann nix mehr weglaufen, weil aus einer Quelle. Beseitigt zwar nicht die Ursache, aber geht einfach und schnell, weil drift am PC wirds immer geben

 

Naja soweit war ich ja schon aber möchte aus Qualitätsgründen gerne einen externen USB DAC verwenden. Als ich noch auf HDMI war ging es ja.

 

VG Alex

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Es scheint wichtiger zu sein sinnfreie Apps zu entwickeln als sich um wirkliche Probleme zu kümmern

 

Klingt etwas wie Stammtisch: "Alle leiden unter der Schwerkraft. Und was tut die Regierung? Nichts!" :)

 

Audio/Video-Sync ist ein durch die Windows/PC-Architektur begünstigtes grundsätzliches Problem. Wer dem komplett ausweichen will, muss einen verdammten Receiver mit monolithischer Hardware/Software verwenden.

 

Es gibt im DVB-Datenstrom separat für Video und Audio Zeitstempel (Presentation Time Stamps, PTS, siehe auch DVBViewer Filter-Eigenschaftsseite), die den Zeitpunkt der Darstellung bestimmen. Wenn Sie eingehalten werden, gibt es keine Asynchronität, oder nur so gering, dass man sie kaum merkt. Das findet jedoch weitgehend außerhalb des DVBViewer-Codes statt.

 

Persönlich ist mir ein deutlicher Audio/Video-Versatz bei der Verwendung der LAV-Filter nach wetter-, netzwerk- oder treiberbedingten Diskontinuitäten im Datenstrom aufgefallen, und mein Verdacht war, dass die Decoder die aus dem DVB-Datenstrom stammenden Zeitstempel nur einmalig anfangs nach einem Stop -> Play-Übergang berücksichtigen und danach die zeitliche Dauer der eintreffenden Video/Audioframes aufaddieren. Wenn dann z.B. Videoframes aufgrund von Datenverlusten ausfallen, aber keine Audioframes, gibt das natürlich einen Versatz. Denkbar ist, dass Filter-Programmierer sich eher an Dateiwiedergabe orientieren und die wesentlich härteren Bedingungen beim DVB-Live-Empfang (die natürlich auch Aufnahmen betreffen) nicht so im Blick haben.

 

Leider konnte ich das Problem nie absichtlich so reproduzieren, dass es für eine nähere Untersuchung und einen entsprechenden Report ausgereicht hätte. Aber ich behalte das im Auge. Mit anderen Decodern ist mir das Problem noch nicht aufgefallen.

 

Der AC3 Filter als Audio Decoder ist eventuell deshalb eine gute Idee, weil er offenbar die an die Renderer weitergereichten Zeitstempel kontrolliert. Zumindest bietet er die Möglichkeit, den A/V-Sync zu beeinflussen, indem man den Zeitpunkt der Audiowiedergabe entlang der Zeitachse verschiebt.

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Hallo Griga,

 

erstmal vielen Dank für Deine (wie immer) sehr konstruktiven Infos. Ich habe den AC3Filter Test noch nicht gemacht aber werde ich gleich starten. Muss ich dafür irgendetwas einstellen um diese Zeitstempel-Kontrolle zu aktivieren?

 

Wenn es tatsächlich nur am Video decoder liegt kann cih auch einen anderen Verwenden. Welchen würdet ihr außerhalb des Lav empfehlen?

 

VG Alex

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Ich habe mit LAV schlechte Erfahrungen mit DVBSource und aktiviertem "Use DVB Clock" gemacht, allerdings nur auf ein paar wenigen HD+ Kanälen (ohne Diskontinuitäten). Audio und Video liefen da langsam immer weiter auseinander. Seither fahre ich wieder mit der Clock im Audio Renderer. Muss ich bei Gelegenheit auch wieder mal einen Blick drauf werfen.

 

Bei Ausgabe von komprimierten Audio-Strömen wäre die Verwendung der DVBSource DVB Clock sowieso fatal.

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Also erstmal die anderen Decoder ausprobiere und wenn das auch nix hilft könnte man auch mal wie in alten Zeiten Reclock einschalten. Ist für die Live Wiedergabe eher nicht zu empfehlen, aber vielleicht klappt's trotzdem.

 

Du glaubst gar nicht, wie satt ich dieses Codec Gefrickel habe. Zumal es eh nur bis zum nächsten Update von Windows, dem Grafiktreiber, dem Soundtreiber, dem Codec, dem DVBViewer, ... hilft.

 

@cinch: das ist auch eine interessante Info. Wobei ich in der Vergangenheit soviel ausprobiert habe ... vermutlich war das Abschalten der Option Use DVB Clock auch dabei.

Edited by dbraner
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Klar jedem das seine.

Ich hab von den Receivern schon genug wenn ich die Senderliste mit der Fernbedienung ordnen muss. ;)

Das Linux Gefrickel mit den Dreamboxen (als Beispiel) ist auch nicht so mein Fall (verstehe ich auch zu wenig davon).

 

Bei mir ist Use DVB Clock auch abgeschaltet (bitstream Ausgabe).

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Klar jedem das seine.

Ich hab von den Receivern schon genug wenn ich die Senderliste mit der Fernbedienung ordnen muss. ;)

Das Linux Gefrickel mit den Dreamboxen (als Beispiel) ist auch nicht so mein Fall (verstehe ich auch zu wenig davon).

 

Bei mir ist Use DVB Clock auch abgeschaltet (bitstream Ausgabe).

 

Mittlerweile hat fast jeder billige Baumarkt-Receiver ein Webinterface, über das man die Senderliste pflegen kann.

 

DVB Clock: Spielt das bei Bitstream überhaupt eine Rolle? (vielleicht eine blöde Frage, dann sorry).

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VinoRosso

 

Klingt etwas wie Stammtisch: "Alle leiden unter der Schwerkraft. Und was tut die Regierung? Nichts!" :)

 

Ist mir schon klar, aber bisher hat hier niemand das Gefühl das hier mal was unternommen/untersucht wurde.

 

Und wenn ich mir dann so ansehe was Ihr mit euren begrenzten Ressourcen macht, bin ich einfach nur sprachlos.

Wenns zum Beispiel über einen eigenen Audiorenderer zu lösen wäre (keine Ahnung ob das was bringen würde ich bin da Laie), würde ich mir eben überlegen was wichtiger ist.

 

Aber danke das hier wenigstens mal Rückmeldung kommt und laut nuts auch über die Renderer nachgedacht werden.

Man bemerkt schon eine deutliche verbesserung hier seit du das ganze "übernommen" hast.

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..und mein Verdacht war, dass die Decoder die aus dem DVB-Datenstrom stammenden Zeitstempel nur einmalig anfangs nach einem Stop -> Play-Übergang berücksichtigen und danach die zeitliche Dauer der eintreffenden Video/Audioframes aufaddieren. Wenn dann z.B. Videoframes aufgrund von Datenverlusten ausfallen, aber keine Audioframes, gibt das natürlich einen Versatz. Denkbar ist, dass Filter-Programmierer sich eher an Dateiwiedergabe orientieren und die wesentlich härteren Bedingungen beim DVB-Live-Empfang (die natürlich auch Aufnahmen betreffen) nicht so im Blick haben.

In die richtung gehen auch meine vermutungen. Solange keine fehler im stream auftreten und live vom DVBViewer wiedergegeben wird, ist bei mir noch nie bild und ton auseinander gelaufen, solange der pc die elementary streams ohne mühe dekodieren und rendern kann. Insbesondere wundere ich mich immer, wenn user variablen tonversatz vom sender abhängig machen. Bei verschlüsselten sendern kommen natürlich noch andere ursachen ins spiel. Wenn ein paar ts_packets nicht entschlüsselt werden, sieht man es zwar nicht bei den disconties aber es kann trotzdem schwerwiegende folgen haben. Ich würde sagen, dass ein grosser teil der probleme, die in reparaturboards (tsdoctor) behandelt werden, damit zu haben. Für solche fälle könnten vielleicht auch gegenmassnahmen im DVBViewer eingebaut werden, obwohl das problem woanders liegt.

 

Wenn ich allerdings über wlan per upnp z.b. auf einem tablet gucke, läuft die wiedergabe schnell auseinander. Doch was kann der server daran ändern? Video und audio werden schliesslich festverkoppelt mit allen notwendigen zeitstempeln gesendet. Wenn der upnp client das vermasselt liegt die schuld nicht beim DVBV :)

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Aufpassen muss man auch mit ReClock...

 

Wenn "Force ReClock to be loaded instead of default renderers (recommended)" aktiviert ist, wird dieser "im Hintergrund" immer verwendet. Ich habe mich gerade gewundert, wieso die VSync Clock der GPU nicht von der Audio Clock weggedriftet ist, obwohl der DirectSound Audio Renderer in Verwendung war. Ein Blick auf den Graph ergab folgendes:

 

5. Default DirectSound Device
Type: Standard
CLSID: {79376820-07D0-11CF-A24D-0020AFD79767}
File: ReClockDS.dll
Path: C:\Program Files\ReClock\
Version: 1.8.8.3

 

Auch wenn es nach außen hin aussieht, als wäre der DirectSound Audio Renderer aktiv, werkelt in Wirklichkeit im Hintergrund ReClock. Das Tray Icon erscheint dabei nicht. Ein entsprechend parametriertes ReClock hat bei mir schon oft zu asynchronem Audio geführt.

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  • 2 weeks later...
ThulsaDoom

Möchte auch mal meine 2-Cent-Meinung zum Besten geben:

 

Jeder der hier geantwortet hat, schreibt zwar brav hin, welche Codecs er nutzt und ob es einen Tonversatz gibt...das entscheidendere ist jedoch m.M.n. WIE der Ton den PC verlässt. Damit meine ich nicht SPDIF, Klinke oder HDMI sondern kodiert oder dekodiert. Das ist in dem Sinne wichtig, weil der DVBViewer alles mitbringt, um den Ton mit dem Bild synchron zu halten, auch wenn man stundenlang auf dem selben Sender bleibt.

 

Der DVB Filter (DVB-Source) ist in der Lage seine Magie zu bewirken, wenn man in nur läßt. Ein Passthrough des Tons beraupt ihm aber dieser Fähigkeit. Also stellt den Decoder (z.B. AC3-Filter) so ein, dass die Decodierung schon mit dem DVBViewer erfolgt und nicht erst im AV-Receiver. Dann leuchten zwar die tollen DD-Lämpchen nicht, sondern ein schnödes PCM erscheint, aber das ändert nix an der Quali (okay zugegeben: bei manchen Receivern gehen dann die DSP-Programme nicht mehr, aber das ist doch wohl verschmerzbar!).

 

Natürlich kann man dagegen argumentieren, dass bei Nutzung des optischen Ausgangs eine Decodierung des Tons nur noch Stereo an den AV-Recevier schickt. Das ist korrekt und dabei ein notwendiges Übel. Also entweder auf HDMI umsteigen oder bei 5.1-Filmen mit A/B-Umschaltung arbeiten (& wieder Tonversatz haben). Oder halt den Film aufnehmen & dann später mit Audio-B und Passthrough anschauen ;)

 

Die Use DVB Clock anzuhaken und die Decodierung mittels Codec zu machen ist schon alles...und bitte nicht wieder ein erneutes Reencoding (wie es der AC-Filter oder ffmpeg-Audio beherschen); daß geht natürlich auch nicht gut!

 

Netter Nebeneffekt ist noch eine leicht beschleunigte Umschaltgeschwindigkeit. :D

 

Der Ton war eines der letzten ungelösten Probleme mit meinem HTPC und DVBViewer. Hatte auch immer Tonversatz mit LAV-Video oder nach 60-70 Min. einen Dropout im Ton. Ich habe aufgrund dieses Thread mal ein paar Testreihen laufen lassen und bin jetzt sehr zufrieden! Hat man erstmal die richtige Zeitverschiebung (bei mir 175ms im AV-Receiver; geht aber auch beim AC3-Filter, LAV-Audio oder ffmpeg-Audio) für absolute Synchronität gefunden, dann passen auch alle Sender. Bitte mal testen !

 

 

 

 

Gruß

ThulsaDoom

  • Like 1
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VinoRosso

Also ist Passthrough deiner Meinung nach bei LiveTV nicht möglich.

 

Das ist aber inakzeptabel, das schafft jeder baumarkt receiver....

 

Noch dazu gibts die Probleme nur mit dem DVBViewer als Client, auch 1080i Streams sind über stunden synchron per Wlan aufs Nexus 7 gestreamt...

Edited by VinoRosso
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ThulsaDoom

Naja...ich zeige hier nur einen Lösungsansatz auf! DVBViewer setzt (bis auf den eigenentwickelten Source-Filter und den angepassten EVB-Custom) auf Windows-Komponenten (Renderer) und Codecs von Drittanbietern. Damit ist m.M.n. in der jetzigen Fassung kein syncrones Live-Bild über stunden möglich, wenn man Passthrough benutzt.

 

Hat ja auch @Griga so beschrieben! Schade, aber ist so !

Edited by ThulsaDoom
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VinoRosso

Damit ist m.M.n. in der jetzigen Fassung kein syncrones Live-Bild über stunden möglich, wenn man Passthrough benutzt.

 

Hat ja auch @Griga so beschrieben! Schade, aber ist so !

 

Und das ist akzetabel für eine TV Software?

Das sehe ich leider anders und würde dann halt auch Schritte in diese Richtung unternehmen.

 

Das einzige was der DVBViewer gut kann ist TV wiedergeben, und das dann auch nur eingeschränkt....

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ThulsaDoom

Damit hast du nicht ganz unrecht! :horror:

 

Trotzdem bin ich mit dem DVBViewer ganz glücklich im Moment und würde nicht auf einen Linux-Receiver o.ä. wechseln wollen! Dazu ist mit mein HTPC zu sehr ans Herz gewachsen!

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Was erzählt ihr hier wieder?

Die Custom Audiorenderer (mediaportal, XBMC, Reclock) funktionieren auch nur bei PCM Ausgabe.

Die synchrone Wiedergabe am PC ist kein DVBViewer only Problem ....

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VinoRosso

Ich erzähl hier gar nichts, ich bin von der Situation einfach nur frustriert....

 

Mein Bruder ist seit kurzem DVBViewer nutzer und ist so dermaßen enttäuscht von der Software und ich kann zu allem nur sagen, ja da hast du leider recht...

 

Da kuckt man Fussball und zur Halbzeit sieht man dann in den Nachrichten das Bild und Ton fast 5 sekunden auseinander laufen und kann nichts dagegen tun....

XBMC mit DVBViewer Plugin installiert und dann läufts halt ohne Probleme (Beides mit Passthrough). Was soll ich davon halten?

Das man für 15 euro nicht mehr erwarten kann?

 

Als Anwender ist mir halt herzlich egal WORAN es liegt, ich seh nur das ich keine Lösung dafür finde....

Edited by VinoRosso
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Naja 5 Sekunde spricht für schwerwiegende Probleme (z.B. Paketverluste).

Das ein System für die Mediawiedergabe (XBMC) damit anders umgeht liegt in der Natur der Sache.

 

Ich warte jetzt erstmal ab was bei der Videorenderer Überarbeitung rauskommt.

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VinoRosso

Naja 5 Sekunde spricht für schwerwiegende Probleme (z.B. Paketverluste).

Das ein System für die Mediawiedergabe (XBMC) damit anders umgeht liegt in der Natur der Sache.

 

Ich warte jetzt erstmal ab was bei der Videorenderer Überarbeitung rauskommt.

DVBSource zeigt nichts an, und selbst wenn würde ich Bildaussetzer erwarten, aber nicht, dass wenn man alle 10 Minuten mal ein paar Paketverluste hat LiveTV quasi unbenutzbar ist.

 

Wenn XBMC damit umgehen kann, macht das die Sache das ein Programm das nur für TV Wiedergabe entworfen wurde damit nicht umgehen kann eher nur Schlimmer.

 

Bin ja mal gespannt was bei dem Videorenderer rauskommt, aber große Hoffnung mache ich mir da ehrlich gesagt nicht mehr.

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Mahlzeit,

 

bei mir scheint das Problem mit dem Tonversatz wohl am PC zu liegen.

Es ist ein Windows 8 HTPC, der per Fernbedienung (Harmony) in den Energiesparmodus geschickt wird. Der DVBViewer wird nicht geschlossen.

Beim Aufwecken geht es mit dem Programm weiter, welches vorher aktiv war.

Gelegentlich kommt dann der Tonversatz.

Dieser ist aber nach einem Neustart des HTPCs auch wieder behoben. Dank SSD geht das auch sehr schnell.

 

PS: Auch bei TV-Receivern oder Fernsehern mit optischen Ausgängen kann es zu Tonversatz kommen. Hatte ich schon an DVB-Receivern. Manche bieten ein eigenes Menü dafür an (so an meinem neuen LG-TV).

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ThulsaDoom

@goscho

 

Hier werden gerade 2 Probleme zusammengewürfelt konstanterTonversatz (also Ton mehrere 100 ms zu früh/spät) und ansteigender Tonversatz (wie Ihn @VinoRosso hat).

 

Konstanter Tonversatz ist auch bei Receivern nicht ungewöhnlich (habe ich in meiner Verwandschaft schon beobachtet) und muss dann bei guten Receivern im Gerät oder halt im AV-Receiver ausgeglichen werden. Der ansteigende Tonversatz ist natürlich ziemlig eklig & nicht akzeptabel.

 

Mal sehen, was das DVBViewer-Team da noch verbessern kann, damit es auch mit dem Passthrough klappt !

Edited by ThulsaDoom
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Mit echtem Passthrough kann es eigentlich nur zufällig klappen.
Da es da immer die Problematik mit mehreren Uhren gibt die nicht exakt gleich schnell laufen.

Die einzige Lösung die ich mir vorstellen kann ist das Audiosignal zu decodieren und mit dem Video zu Synchronisieren.
Und nach den Verarbeiten das Analoge Signal halt nicht analog auszugeben, sondern neu encodiere per SPDIF oder HDMI auszugeben.
(Das machen wahrscheinlich ach die meisten Receivern so. Da kann es dann nur zu einem konstanten Versatz kommen je nach dem wie schnell der Fernseher beim decodieren ist)

Da erreicht man zwar nicht die bessere Qualität für die Passthrough mal erdacht wurde (nur einmal decodieren im Endgerät). Aber darum geht es den meisten ja nicht. Sondern die verwenden die Anschlüsse halt weil dass die sind die der Fernseher hat.
(Die Qualität ist dann natürlich schlechter als wenn das analoge Signal von einer guten Soundkarte auf dem PC wiedergegeben würde. Ob der unterschied wahrnehmbar ist, ist die andere frage) :innocent:

Generell braucht man entweder eine gemeinsamen Zeitgeber wie in Studio Umgebungen.
Oder Audio und Video müssten auf dem selben System decodiert werden, das die enthaltenen Zeitstempel beachtet (und vorher möglichst auch auf einem System passend encodiert worden sein).

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Hallo Zusammen,

 

da habe ich ja eine richtige Lawine ausgelöst mit meiner Frage :-) Aber gut zu wissen dass man hier nicht alleine mit dem Problem da steht.

 

Ich finden den Ansatz mit dem "Auf dem PC decodieren" sehr interesant. Wobei ich sagen muss dass ich das soweiso tue da mein USB Dac gar keinen Bit-Stream versteht. Ich bin übrigens auch der Meinung dass es kein Qualitätsmerkmal ist ob hier ein Bitstream ausgegeben wird oder nicht. Im Gegenteil wenn der PC das vernünftig kann dann ist doch prima. Ein Baumarkt Receiver kann das vielleicht nicht...betrachte es mal sorum.

 

Also von daher muss ich sagen dass ich momentan auch keine Möglichkeit sehe dass das Signal nicht auseinanderläuft bei getrennter Ausgabe von Audio und Video (ob nun als Bitstream oder PCM Signal). Auch der Tausch gegen einen anderen Audio Decoder (AC3Filter oder FFDSHOW) hat bei mir nichts gebracht. Der Ton läuft nach wie vor auseinander. Kann natürlich auch sein dass es einen Untershceid macht ob ich Audio und Video über HDMI als Bitstream oder decodiert ausgebe. Ich hatte zumindest nir Probleme als ich noch beides über HDMI ausgegeben habe.

 

Ich bin ebenfalls sehr gespannt auf eine Neue Version und freue mich dass die Entwickler an dem Thema arbeiten,

 

Viele Grüße

 

Alex

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Meine aussage waren Theoretische Überlegungen. Meines Wissens abarbeitet beim DVBViewer derzeit niemand an einem eigenen Audiorenderer der so was eventuell erlauben könnte (und ob das unter Windows mit annehmbarem aufwand wirklich möglich wäre steht noch auf einem anderen Blatt).

 

Ob sich so was eventuell auch mit existierenden Audiorenderer und Decodern realisieren lässt weiß ich nicht.

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Ich bin ebenfalls sehr gespannt auf eine Neue Version und freue mich dass die Entwickler an dem Thema arbeiten,

 

Ich würde mir nicht zu viel davon erwarten. IMHO sind das Renderer oder Hardware Probleme. Da hilft man sich am besten selber und versucht durch systematische Tests herauszuarbeiten, woran es bei dem entsprechenden Setup klemmt. Hast du mal ReClock deinstalliert? Wie gesagt schleicht sich das auch oft ein, wenn es nicht explizit verwendet wird...

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Mal sehen, was das DVBViewer-Team da noch verbessern kann, damit es auch mit dem Passthrough klappt !

 

Nichts. Das ist Aufgabe des Audio Renderers, der auf DirectShow-Ebene den Soundcard-Treiber repräsentiert und i.a. bei Media-Wiedergabe den Taktgeber (Reference Clock) zur Verfügung stellt, der wiederum den Video Renderer steuert. MS hat das so eingerichtet, weil die Soundcard-Uhr im allgemeinen die präziseste im PC verfügbare ist - jedenfalls präziser als die Systemuhr, die höchstens als Fallback zum Zuge kommt.

 

http://msdn.microsoft.com/en-us/library/windows/desktop/dd407202%28v=vs.85%29.aspx

 

Eine Ausnahme sind Live-Quellen, da deren eigene Uhr (und damit ihre Produktionsrate) eventuell eine Spur langsamer oder schneller als die Soundkarten-Uhr (und damit die Konsumrate) läuft, so dass sie mit der Zeit auseinanderdriften. In einem solchen Fall sollte sich die Wiedergabe nach der Uhr der Live-Quelle richten. Im DVBViewer Filter kann man das optional mit "Use DVB Clock" veranlassen. In dem Fall müssen sich Video- und Audo-Wiedergabe an die LIve-Quelle anpassen (sofern sie können), was meistens mit leichten Tonhöhenschwankungen einhergeht, die aber praktisch nur bei einem reinen Sinus-Dauerton auffallen.

 

Aber das tut kaum was zur Sache. Der fehlende oder mit der Zeit schlechter werdende Audio/Video-Sync bei Passthrough zeigt einfach, dass es keine Synchronisation zwischen Video- und Audiowiedergabe gibt. Zumindest bei SPDIF wüsste ich auch nicht, das sowas überhaupt vorgesehen ist. Bei HDMI könnte es anders aussehen, aber wie gesagt wäre es in jedem Fall Aufgabe des Audio Renderers / Audio-Treibers, ein entsprechendes Signal in Form einer DirectShow Reference Clock zur Verfügung zu stellen.

 

The reference clock might be provided by a DirectShow filter—typically the audio renderer, which has access to a hardware timer. As a fallback, the Filter Graph Manager can use the system time.

 

Ich denke, die beste Möglichkeit, Sync-Problemen beim Transfer von Video/Audio auf externe Geräte zu vermeiden, besteht darin, auf dem PC z.B. einen SAT>IP-Server laufen zu lassen, und dazu einen netzwerkfähigen Fernseher als SAT>IP Client, der den empfangenen Transportstream selbst demultiplext und dekodiert. Diese von SES Astra eingeführte Technik ist noch recht neu, wird aber zunehmend von diversen Firmen unterstützt. Inzwischen ist auch eine Spezifikation für DVB-C in der Pipeline. Auch hier wird intensiv daran gearbeitet, diese Möglichkeit brauchbar & zuverlässig zu implementieren. IMO lohnt das eher, als sich in ein programmtechnisch höchst problematisches Minenfeld zu begeben, in dem - wenn überhaupt - nur wackelige Teilerfolge zu erzielen sind.

 

Ich bin ebenfalls sehr gespannt auf eine Neue Version und freue mich dass die Entwickler an dem Thema arbeiten,

 

Sorry, die Illusion muss ich dir nehmen. Daran arbeitet kein DVBViewer-Entwickler und wird es wahrscheinlich auch in Zukunft nicht tun. Gearbeitet wird zur Zeit am Recording Service allgemein und an SAT>IP im besonderen - siehe oben.

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