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Media Server Ankündigung


hackbart

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Vorab-Information für unsere Kunden

Wir werden in diesem Jahr mit dem DVBViewer 6.0 und dem DVBViewer Media Server 2.0 (ehemals Recording Service) zwei neue Hauptversionen veröffentlichen.

Dabei gibt es eine wichtige Änderung: Der DVBViewer Media Server wird im Unterschied zu seinem Vorgänger „Recording Service“ keine Beta-Testversion mehr sein. Seine Benutzung wird eine weitere Lizenz zusätzlich zur DVBViewer-Lizenz erfordern:

  • Kunden, die bereits eine DVBViewer-Lizenz haben, erhalten eine Media Server-Lizenz für € 19,-.
  • Kunden, die den DVBViewer Media Server benutzen möchten, aber noch keine DVBViewer-Lizenz haben, erhalten sie für € 20,-. Der Gesamtpreis beträgt damit € 39,-.

Wir werden den Media Server also wie zuvor den Recording Service als Add-On anbieten, das den DVBViewer voraussetzt.

Die neuen Versionen werden zahlreiche Verbesserungen und neue Features bieten. In den letzten Monaten lag der Entwicklungsschwerpunkt im Streaming-Bereich. Der DVBViewer und Media Server werden Streaming-Quellen als Sender in der Senderliste behandeln können. Unterstützt werden verschiedene Netzwerkprotokolle, die einen DVB-Transportstream oder MP3/AAC-Audiostream enthalten. Mit anderen Worten: Internet TV und -Radio werden als neuer virtueller Tunertyp integriert, der es ermöglicht, sie wie DVB-Kanäle in der Favoritenliste zu speichern, aufzunehmen, als Bild-in-Bild darzustellen usw.

Hier eine Auswahl weiterer Verbesserungen:

  • Das iOS-Webinterface des DVBViewer Media Servers lässt sich auch auf Android-Mobilgeräten verwenden (vorzugsweise mit Chrome). Dieser Bereich befindet sich noch in der Entwicklung, ist aber bereits verwendbar.
  • Der Sat>IP-Server des Media Servers unterstützt HTTP-Output sowie die Anzeige eines CAM-Menüs in einem DVBViewer auf einem anderen PC.
  • Erhöhte maximale Anzahl gleichzeitig aktiver Livestreaming-Clients (jetzt jeweils 10 für den Live Streamingserver und den Sat>IP-Server). Bitte schreiben Sie an bhackbart@cmuv.de, falls sie für professionelle Zwecke eine Lizenz benötigen, die mehr als 10 Livestreaming Clients gleichzeitig ermöglicht.
  • Der DVBViewer 6.0 ermöglicht eine flexiblere Konfiguration der Hauptfenster-Ansichten und bietet ein rahmenloses Design.

Bitte beachten: Der DVBViewer Media Server wird nicht mehr den veralteten Unicast DVB-Server unterstützen, da seine Funktionalität vollständig durch den Sat>IP-Server abgedeckt wird. Falls der Unicast DVB-Server aus irgendeinem Grund unverzichtbar ist, bleiben Sie bitte bei der Version 1.33.2 Beta.

Fragen und Antworten zur Ankündigung:

  • Warum brauche ich eine DVBViewer-Lizenz für den DVBViewer Media Server? Ich möchte einen anderen Mediaplayer verwenden.

Der Betrieb des DVBViewer Media Servers erfordert zusätzlich Mittel für Wartung, Überwachung und Fehlerbehebung. Der DVBViewer Pro und in der DVBViewer-Lizenz inbegriffene leistungsfähige Tools wie TransEdit und der TSPlayer sind auf diesen Zweck zugeschnitten.

Wir haben erwogen, ein Stand-Alone-Paket mit dem Media Server plus einigen aus der DVBViewer-Umgebung ausgegliederten Tools anzubieten (wie z.B. einen Senderlisten-Editor). Dies wäre jedoch deutlich aufwändiger und würde im Endeffekt den gleichen oder sogar einen höheren Preis wie für den DVBViewer plus Media Server ergeben, ohne Vorteil für den Anwender. Deshalb haben wir uns entschlossen, den Media Server weiterhin als DVBViewer-Add-On anzubieten.

  • Kann ich den Recording Service 1.33.2 weiterhin kostenlos verwenden?

Ja, vor dem DVBViewer Media Server 2.0 veröffentlichte Recording Service-Versionen bleiben kostenlos, erfordern also keine zusätzliche Lizenz neben der DVBViewer Pro-Hauptlizenz. Der Recording Service 1.33.2 wird noch einige Zeit im Downloadbereich unter „Older Versions“ zur Verfügung stehen.

  • Kann ich den neuen DVBViewer Pro 6.0 in Kombination mit dem letzten kostenlosen Recording Service 1.33.2 verwenden?

Das ist möglich, im Sinne von „es wird nicht verhindert oder verboten“. Es gibt jedoch bereits eine größere Einschränkung. Internet TV und -Radiosender, die der DVBViewer Pro 6.0 in einer gemeinsamen Senderliste speichert, werden vom Recording Service 1.33.2 und früheren Versionen als unbekannte Objekte gelöscht. Da die Inkompatibilitäten in Zukunft zunehmen werden, empfehlen wir ausdrücklich, beim DVBViewer Pro 5.6.4 zu bleiben, wenn man weiterhin der Recording Service 1.33.2 verwenden will.

  • Erlaubt die Lizenz, den DVBViewer Media Server auf mehr als einem PC zu verwenden?

Wir tolerieren dies unter bestimmten Bedingungen ebenso wie beim DVBViewer Pro. Mehr dazu hier (Punkt 3.).

  • Werden zukünftige Updates für den DVBViewer Media Server kostenlos sein?

Grundsätzlich ja. Es gibt aktuell keine Pläne, von unserer bisherigen Linie abzuweichen. Nichtsdestotrotz ist eine realistische Sichtweise angebracht. Updates sind natürlich auf die Lebensdauer des Produkts beschränkt – dies gilt für den Media Server und den DVBViewer. Weiterhin können wir nicht ausschließen, dass wir einen Punkt erreichen, an dem eine Upgrade-Gebühr für zukünftige Hauptversionen unvermeidlich wird, um eine Weiterentwicklung zu ermöglichen. Sollte es dazu kommen, werden wir unsere Kunden frühzeitig im Forum informieren.

Ein Blick auf die Vergangenheit lässt jedoch erwarten, dass dies in absehbarer Zeit nicht passieren wird. Obwohl es immer Leute gab, die das baldige Ende des DVBViewers prophezeit haben, ist es uns gelungen, die Entwicklung über 14 Jahre kontinuierlich fortzusetzen und unseren Kunden kostenlose Updates und Tools zur Verfügung zu stellen. Wir möchten dies soweit wie möglich beibehalten.

 

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Information für unsere Kunden

 

Zunächst die kurze Version für alle, die nicht viel Zeit zum Lesen haben:

 

Der alte Recording Service ist nicht mehr im Downloadbereich erhältlich und es gibt für ihn keinen Support mehr. Er wurde durch ein neues Produkt mit dem Namen "DVBViewer Media Server Basic" (kurz "DMS Basic") ersetzt. Er ist für Anwender, die den DVBViewer Pro gekauft haben, kostenlos und erfordert keine zusätzliche Lizenz.

 

DMS Basic ist eine Basis- oder Light-Version des bekannten DVBViewer Media Servers. Er kann Aufnahmen im Hintergrund durchführen und die Verwaltung von DVB-Hardware für Anwendungen übernehmen, die zur DVBViewer-Familie gehören und auf dem selben PC laufen (insbesondere DVBViewer Pro/GE und TransEdit). In dieser Hinsicht gibt es keine Einschränkungen.

 

Außerdem dient DMS Basic als Probeversion für Kunden, die den Erwerb der Media Server-Vollversion erwägen. DMS Basic kann dazu verwendet werden, im Heimnetzwerk auf Medien (TV, Radio, Videos, Musik...) zuzugreifen, zum Beispiel auf anderen PCs, Smartphones oder sogar Fernsehgeräten. Im Vergleich zur Vollversion gibt es Einschränkungen:

 

  • DMS Basic ist ein Einzelplatz-Produkt. Er liefert nur einen Stream gleichzeitig, außer als Sat>IP (RTSP) Server an Clients aus der DVBViewer-Familie, die auf dem selben PC laufen.
  • Clients sind auf Nur-Lese- bzw. Gastrechte beschränkt, mit Ausnahme des DVBViewer Pro oder des Webinterface im Browser, wenn sie auf dem selben PC wie der Server laufen. Die Einschränkung betrifft also alle Media Server Add-Ons sowie Clients auf anderen Geräten. Sie können Streams abspielen und den EPG anzeigen, aber nicht Timer erzeugen oder ändern, Aufgaben ausführen, Aufnahmen löschen, den DVBViewer fernsteuern, die Konfiguration des Media Servers ändern usw.
  • TV/Video-Streams, die in ein anderes Format oder eine andere Bitrate konvertiert (transkodiert) werden, sind auf eine maximale Auflösung von 640 x 360 beschränkt. Dies betrifft insbesondere die TV- und Video-Wiedergabe im Browser. Die Vollversion kann HD-Auflösung liefern (1280 x 720).
  • Der DMS Basic kann nicht automatisch den EPG aktualisieren und keine Timer gemäß EPG-Suchkriterien erzeugen.
  • Der DMS Basic kann keine E-Mail-Benachrichtigungen nach Aufnahmen versenden.
  • Die EPG-Überwachung für die automatische Anpassung von Timern an geänderte Anfangszeiten und den Start/Stopp von Aufnahmen gemäß dem EPG-Status ist nicht verfügbar.
  • Aufnahmen können durch die Festlegung einer entsprechenden „Nach-Aufnahme-Aufgabe“ nach MKV/MP4/MP3 transkodiert werden, aber nicht zu einem späteren Zeitpunkt.
  • Die Medien-Seite des Webinterface zeigt keine Statistik an (wie oft / wann zuletzt gespielt).

 

Wer mehr möchte, kann DMS Basic auf einfache Weise durch die Vollversion des Media Servers ersetzen. Nach der Bestellung über den DVBViewer-Menüpunkt „Hilfe -> Erweiterungen bestellen/freischalten“ und der Bezahlung von 19,- € brauchen Sie sie nur herunterladen, über die Basisversion "drüberinstallieren" und die via E-Mail erhaltenen Lizenzdaten eingeben.

 

Fragen und Antworten

 

  • Warum wurde der Recording Service aus dem Downloadbereich entfernt? Er hat Fähigkeiten, die dem DMS Basic fehlen.

Der Recording Service wird seit 2017 nicht mehr weiterentwickelt. Es gibt eine wachsende Anzahl bekannter Fehler (auch Sicherheitsprobleme) und Inkompatibilitäten mit neueren DVBViewer-Versionen. Im Gegensatz zum veralteten Recording Service wird DMS Basic in Zukunft fortlaufend aktualisiert werden. Releases der Media Server-Vollversion werden von entsprechenden Release der Basisversion begleitet werden. Und nicht zuletzt möchten wir mit dem Verkauf der Media Server-Vollversion Geld verdienen. Ohne dies können wir die Entwicklung des DVBViewers und Media Servers nicht weiterführen.

 

  • Hat der DMS Basic als Probeversion ein Ablaufdatum? Enthält er Werbung?

Nein. Es gibt keine Werbung und keine zeitliche Beschränkung, nur funktionelle Einschränkungen.

 

  • Warum sollte man den Media Server für die "Verwaltung von DVB-Hardware" verwenden?

Die Idee dabei ist, nur den Media Server direkt auf DVB-Hardware zugreifen zu lassen. Clients erhalten einen Netzwerk-Stream vom Server, wenn sie TV oder Radio brauchen. Die zentralisierte Verwaltung vermeidet Konflikte, ermöglicht eine optimale Nutzung der Hardware und erlaubt es, Timeraufnahmen zu priorisieren, so dass sie garantiert ausgeführt werden, auch wenn der erforderliche Tuner von Clients oder Aktivitäten wie einem Suchlauf besetzt ist. Der Server unterbricht den Stream, wenn die Hardware für etwas Wichtigeres gebraucht wird.

 

  • Welche Vorteile hat es, den DMS Basic für Aufnahmen zu verwenden?

Der Media Server kann Aufnahmen im Hintergrund durchführen, sogar ohne dass ein Benutzer in Windows angemeldet ist. Er kann den PC aus dem Energiesparmodus oder Ruhezustand aufwecken. Dies ist geradliniger und einfacher als den Windows Aufgabenplaner zu verwenden (so wie es der DVBViewer macht). Außerdem ermöglicht der Media Server, Timer und Aufnahmen mittels Webinterface auf anderen PCs/Geräten zu kontrollieren.

 

  • Was bedeutet "Webinterface" in diesem Zusammenhang?

Der Media Server hat keine konventionelle Windows-Benutzeroberfläche, sondern liefert eine Art Webseite. Sie kann in jedem Browser im Heimnetzwerk geöffnet werden, um den Server zu kontrollieren, Streams wiederzugeben, den aktuellen Status anzuzeigen, Einstellungen zu ändern usw. Es gibt zwei Webinterface-Versionen: Eine für Desktop-Computer und eine für Mobilgeräte mit Touch-Display.

 

  • Wie kann der DMS Basic EPG-Daten ohne EPG-Aktualisierungfunktion empfangen?

Ebenso wie der DVBViewer empfängt der DMS Basic EPG-Daten, sobald eine Frequenz eingestellt wird, über die solche Daten gesendet werden. Jede Aufnahme und jeder Client, der TV/Radio vom Server empfängt, bewirkt EPG-Empfang. Die Vollversion ist jedoch zusätzlich in der Lage, EPG-Daten einzusammeln, indem sie im Hintergrund Frequenzen absucht und auf diese Weise für einen vollständigen EPG sorgt, auch für Sender, die nicht durch eine Aufnahme oder einen Client eingestellt werden.

 

  • Was bedeutet die "automatische Timer-Erzeugung", die im DMS Basic fehlt?

Sie basiert auf der leistungsfähigen EPG-Suchfunktion, die auch im DMS Basic zur Verfügung steht. "Automatische Timer-Erzeugung" (oder kurz "Auto-Timer") bedeutet, dass der Media Server EPG-Daten auf bestimmte Suchbegriffe überwacht. Bei einem Treffer erzeugt er automatisch einen Timer für die Aufnahme der entsprechenden Sendung. Man kann den Media Server diese Aufgabe nach jeder EPG-Aktualisierung ausführen lassen, um zum Beispiel automatisiert Serien aufzunehmen. Mit verschiedenen Optionen lässt sich festlegen, wie die Suche ausgeführt und wie die Timer erzeugt werden. Im DMS Basic muss man die Timer manuell in der Liste der Suchergebnisse erzeugen.

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