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Prozessorlast beim Abspielen von HEVC (DVB-T2 HD) im DVBViewer ggü. MPC-HC


gleddamax

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Hallo zusammen,

nach der Umstellung auf DVB-T2 am 29.03. fiel mir unter anderem auf, dass ich auf meinem System (Win7 x64, Q9400, 6GB Ram, HD 7770, LavFilter 0.69, MadVR, WinTV-dualHD-Stick) nicht mehr wie gewohnt nebenher noch arbeiten kann, während ein HD-Sender läuft. Wurde mit der Umstellung eventuell die Datenrate erhöht?

Die Prozessorlast habe ich vorher nie überprüft weil alles flüssig lief, jetzt passiert es oft wenn ich im Internet surfe oder Office-Arbeiten mache, dass das Bild sehr häufig stockt und die Prozessorlast meist bei um die 85% - 95% liegt bzw. oft bis 100% geht. Selbst wenn ich nichts nebenher mache stockt das Bild öfter mal. Shader ist keiner aktiviert, mit MadVR statt dem EVR Custom Video Renderer konnte ich die Last um ein paar Prozente drücken.

 

Das selbe Bild zeigt sich auch, wenn ich eine Aufnahme abspiele, also keine Änderung in der Last zu sehen. Im MPC-HC (externe LAVFilter eingebunden & aktiv, Einstellungen wie im DVBV, Shader zum Schärfen aktiv) liegt die Prozessorlast während der Wiedergabe der selben Aufnahme um etwa 20% - 30%, manchmal bis etwa 40% niedriger als im DVBViewer, womit noch Luft bleibt für Spitzen und nebenher Kleinkram am Rechner zu erledigen. Meist liegt hier die Prozessorlast z.B. bei Nachrichten bei um die 50%, wobei sie von ~30% bis ~70% schwankt.

 

Kann mir jemand den Grund für diesen deutlichen Unterschied in der Prozessorlast erklären?

 

Gruß, gleddamax

Edited by gleddamax
Infos zum Betriebssystem eingefügt
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Nach der Umstellung wird ein anderes Video-Format (HEVC) verwendet.

 

Der DVBViewer ist eine 32-Bit-Anwendung, MPC-HC bei dir wahrscheinlich 64-Bit. Wenn HEVC Video nicht mit Hilfe der Grafikkarte (also hardwarebeschleunigt), sondern rein per Software dekodiert wird, ist die 32-Bit-Version der LAV Filters erheblich langsamer.

 

Das gilt jedoch nicht für alle Video Decoder. Die 32-Bit-Version von Cyberlink ist z.B. deutlich flotter als LAV.

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Ich vermute, dass HEVC in LAV/ffmpeg noch ziemlich in den Kinderschuhen steckt. Die H.264 SW Implementierung war sehr lange Zeit nicht zu gebrauchen. 64-Bit kann gerade bei Codecs sehr helfen.

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4 minutes ago, CiNcH said:

Ich vermute, dass HEVC in LAV/ffmpeg noch ziemlich in den Kinderschuhen steckt.

 

Könnte sein. Der Autor der LAV Filters hofft, dass es nirgendwo HEVC Interlaced geben wird. Das geht angeblich gar nicht...

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Alles 1080p50. Da hat man sich beim deutschen DVB-T2 wohl eindeutig festgelegt. Nur Bibel TV und die Verkaufssender verwenden eine auf 960 x 540 reduzierte Auflösung.

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2 hours ago, Griga said:

Das gilt jedoch nicht für alle Video Decoder. Die 32-Bit-Version von Cyberlink ist z.B. deutlich flotter als LAV.

 

Hi,

 

reicht es wenn man sich die PDVD 14 kauft ? Kann DVBViewer den codec dann ohne weiteres nutzen ?

20 Euro wäre mir die Download Standart Edition dann wert.

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Bei der Verwendung des Cyberlink gibt es gewisse Tücken ;) Der verträgt sich nicht besonders gut mit dem LAV Video Decoder, insbesondere wenn sie gleichzeitig laufen oder ein Senderwechsel einen Decoderwechsel zwischen den beiden bewirkt. Das schickt den DVBViewer dann gerne ins Nirwana. Zumindest auf meinem System ist das so, wurde auch schon von anderen berichtet. Die muss man also etwas auseinanderhalten.

 

Inwieweit das für alle Cyberlink-Versionen gilt weiß ich nicht. Wenn ich mich recht erinnere, mag Cyberlink die Verwendung des Decoders in anderen Anwendungen nicht so gerne, aber es gibt Tricks, sich drumherumzuwinden... ich bin da nicht auf dem Laufenden. Das Internet weiß mehr... o:)

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vor 8 Stunden schrieb Griga:

Nach der Umstellung wird ein anderes Video-Format (HEVC) verwendet.

 

Der DVBViewer ist eine 32-Bit-Anwendung, MPC-HC bei dir wahrscheinlich 64-Bit. Wenn HEVC Video nicht mit Hilfe der Grafikkarte (also hardwarebeschleunigt), sondern rein per Software dekodiert wird, ist die 32-Bit-Version der LAV Filters erheblich langsamer.

 

Dass der HEVC-Codec benutzt wird wusste ich schon, wurde ja schon vor der Umstellung bei den HD-Sendern genutzt. Hatte ja geschrieben, dass es bei den HD-Sendern vor der Umstellung keine Probleme bei mir gab. Erst danach.

 

Dass bei MPC-HC die 64-Bit Version genutzt wird und beim DVBViewer die 32-Bit, daran hatte ich nicht gedacht; diese Möglichkeit hatte ich übersehen, danke. Das kann es natürlich erklären. Aber dass der Unterschied zwischen den beiden Bit-Versionen doch so deutlich ist, war mir bis jetzt nicht klar.

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Natürlich ist die 64-bit version performanter, aber mit dem MPC-HC kann man aber auch einem Trugschluss unterliegen, denn es können nur Aufnahmen abgespielt werden. Im Zweifelsfall schaltet der MPC einen Gang langsamer, was bei live Wiedergabe nicht möglich ist. Oder kann jemand mit dem HPC live streamen?

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vor 2 Stunden schrieb Derrick:

....... Oder kann jemand mit dem HPC live streamen?

 

Jo, das geht. Einfach "Originale Streams als M3U-Datei (z. B. als HTTP einzelner Stream) in der WEB-Anwendung downloaden und die -m3u-Datei in den MPC-HC ziehen!

 

 

Gruß

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  • 2 months later...
Am 31.3.2017 um 15:44 schrieb Derrick:

denn es können nur Aufnahmen abgespielt werden. Im Zweifelsfall schaltet der MPC einen Gang langsamer, was bei live Wiedergabe nicht möglich ist.

 

Der MPC-HC kann auch Live-TV über 'Datei -> Gerät öffnen'. Zumindest mit meinen beiden DVB-T Sticks klappt das sehr gut.

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