Bob.Dig Posted March 10 Posted March 10 Hallo und gleich die Frage, ob eine Information zum Interlacing ebenfalls mit in die Statusleiste aufgenommen werden kann. So sieht es aktuell bei mir aus: 1 Quote
Griga Posted March 11 Posted March 11 vor 23 Stunden schrieb Bob.Dig: gleich die Frage, ob eine Information zum Interlacing ebenfalls mit in die Statusleiste aufgenommen werden kann. Ja, das geht. Eine andere Frage ist, inwiefern die Information zutreffend ist. Sie entstammt i.a. dem in der Kette der Wiedergabekomponenten verwendeten Source Filter oder Splitter. Das kann auch ein anderer sein als der DVBViewer Filter. Ob das immer richtig ermittelt und durchgereicht wird, habe ich nicht näher untersucht. Quote
Bob.Dig Posted March 11 Author Posted March 11 (edited) vor 8 Minuten schrieb Griga: inwiefern die Information zutreffend ist. Ich würde es drauf ankommen lassen wollen. Meistens sehe ich das (Unheil*) direkt und will mich dann nur noch vergewissern, ob mich nicht der Schein trügt. *Unheil ist dann meistens, dass mit 25 progressiven Frames gesendet wird (bei vielen "Internet"-Streams), was mich regelmäßig 🤮, aber das ist ein anderes Thema. Edited March 11 by Bob.Dig Quote
Bob.Dig Posted Saturday at 10:01 AM Author Posted Saturday at 10:01 AM (edited) Auch noch irgendwie passend zum Thema: 4K-(Internet-)Streams haben bei mir gar keine Anzeige zur Auflösung etc. Diese Streams werden bei mir auch teilweise in einem falschen Bildverhältnis angezeigt. Die selbe Quelle als Aufnahme durch den Viewer wird im MPC-HC dagegen korrekt dargestellt. Verwendet wird in beiden Fällen der MPC Video-Renderer und LAV-Filters aus dem K-Lite Codec Pack. Den einzigen Unterschied, den ich als Laie ausfindig machen konnte, ist, dass der DVBViewer die 32-bit-Versionen nutzt und dass der LAV-Splitter während der Wiedergabe nicht im Windows-Tray angezeigt wird. Da ich diese 4K-Streams allerdings nicht mit deutscher Tonspur empfange, nutze ich sie faktisch nicht, wollte es nur mal erwähnt haben. Edited Saturday at 10:03 AM by Bob.Dig Quote
Griga Posted Saturday at 03:15 PM Posted Saturday at 03:15 PM Ohne die Möglichkeit, einen solchen Stream zu untersuchen, kann ich dazu nichts sagen. Quote
Griga Posted Sunday at 07:52 AM Posted Sunday at 07:52 AM Mit einer kurzen Aufnahme von @Bob.Dig ließ sich die Ursache für die fehlende Formaterkennung im DVBViewer ermitteln. Am Anfang eines wichtigen Teils der HEVC Video Header (Sequence Parameter Set, SPS) fehlt ein Nullbyte (zero_byte Syntax-Element), das dort gemäß den HEVC-Spezifikationen sein sollte. Deshalb findet der DVBViewer den SPS nicht. Auch in anderer Hinsicht entspricht Video nicht den HEVC-Spezifikationen (fehlender Access Unit Delimiter, AUD). Es wäre ja auch langweilig, wenn sich alle dran halten würden Der LAV Source Filter/Splitter bzw. die von ihm verwendete FFmpeg-Formaterkennung lässt dem Video-Stream die Fehler aber offenbar durchgehen und erkennt den SPS trotzdem. Das lässt sich auf haarsträubende Weise ausnutzen. Man benennt die .ts Aufnahme einfach in .mp4 um. Weil der DVBViewer nativ mit MP4 nichts anfangen kann, delegiert er das Lesen der Datei an den LAV Source Filter. Der erkennt trotz falscher Dateinamenserweiterung, dass es ein Transportstrom ist, und liest den Kram mitsamt Video-Formaterkennung richtig. Die Frage ist nun, ob der DVBViewer sich hinsichtlich des SPS auch fehlertoleranter verhalten soll. Machbar ist das. Andererseits schwächt Fehlertoleranz das Unterscheidungsvermögen, d.h. das Risiko einer fälschlichen Erkennung (false positive) des SPS steigt. Bei H.264 gibt es übrigens das gleiche Problem. Aber da ist mir noch kein derartig fehlerhaft encodierter Stream begegnet. Ein anderer Faktor in dem Spiel ist die Suchtiefe in Dateien. Der DVBViewer liest für eine Vorab-Formaterkennung standardmäßig die ersten 6 MB einer TS-Datei. Das reicht bei dem 22 MB Sample von Bob.Dig jedoch nicht, weil der erste (und einzige) SPS erst nach 10 MB auftaucht. Bei UHD und dazu noch Internet-Streams können die Abstände zwischen zwei SPS sehr groß werden. Die Suchtiefe kann man im DVBViewer mittels Tweak erhöhen (-> Tweaker.exe starten). Aber auch ohne diese Maßnahme würde der DVBViewer Filter den SPS auf jeden Fall während der Wiedergabe finden und das erkannte Format nachträglich signalisieren, wenn der SPS denn richtig encodiert wäre... 1 Quote
Bob.Dig Posted Sunday at 08:22 AM Author Posted Sunday at 08:22 AM Danke. vor 22 Minuten schrieb Griga: d.h. das Risiko einer fälschlichen Erkennung (false positive) des SPS steigt. Das Risiko kann ich nicht einschätzen, was wären die konkreten Folgen. Wären so vielleicht sogar Exploits (einfacher) möglich. Gewisse Streams aus dem Internet sind, was die Sicherheit betrifft, nicht vergleichbar mit TS aus dem Kabel oder vom Satelliten. Wird eine solche Problemlage noch deutlich verschärft oder bleibt dieses Risiko eher auf einem Level. Und letzteres gilt natürlich eh für jedes Video aus unbekannter Quelle, was wir uns irgendwo herunter geladen haben und dann mit einem lokalen Player abspielen. Wie schon gesagt, ich wäre schon mit einer Interlacing-Erkennung zufrieden. 😉 Quote
Griga Posted Sunday at 08:36 AM Posted Sunday at 08:36 AM vor 12 Minuten schrieb Bob.Dig: Das Risiko kann ich nicht einschätzen, was wären die konkreten Folgen. Dass ein Video-Stream als HEVC erkannt wird, obwohl er es nicht ist. 1 Quote
Bob.Dig Posted 2 hours ago Author Posted 2 hours ago (edited) Was ich auch schön fände, aber nicht mehr zum Thema passt: Wenn man beim Anlegen eines Timers über das Webinterface ein Suchfeld für Sendernamen angeboten bekäme. Aktuell habe ich sehr viele Sender zur Auswahl, manche auch mehrfach. Vermutlich ist das ganze nicht trivial, weil natürlich auch die "Stammordner" mit ausgegeben werden müssten. Edited 2 hours ago by Bob.Dig Quote
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