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Unicable DIN EN 50494 support? unterstützt DVBViewer die Norm für "Einkabel"-Lösungen?
#1
Posted 25 December 2007 - 13:29
Wie sieht's aber an einer "echten" Einkabellösung nach DIN EN 50494 aus?
So wie ich das sehe, ist das ein Standard der in etwa dem DiSeqC Standard entspricht und somit zu 100% in Software realisiert werden kann. Wie sieht das bei DVBViewer aus? Kann das im DVBViewer realisiert werden oder sind hier die Treiberprogrammierer der Kartenhersteller gefragt?
#5
Posted 25 December 2007 - 14:37
#6
Posted 25 December 2007 - 15:14
Ich glaube aber er meint das hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Unicable
Scheint eine recht schlaue Lösung zu sein...
#7
Posted 25 December 2007 - 15:23
Weiß ja nicht, was maju mit 100% in Software gemeint hat, wahrscheinlich ohne Unterstützung durch die DVB-Karte!?
This post has been edited by CiNcH: 25 December 2007 - 15:43
#8
Posted 25 December 2007 - 16:51
CiNcH, on Dec 25 2007, 03:23 PM, said:
Weiß ja nicht, was maju mit 100% in Software gemeint hat, wahrscheinlich ohne Unterstützung durch die DVB-Karte!?
Ich meinte damit, dass keine speziellen Receiver (= spezielle Hardware) nötig sind um digitales Satellitenfernsehen an einer seriellen Verkabelung zu ermöglichen. Bisherige Lösungen haben ja mit einer Konvertierung auf DVB-C gearbeitet oder mit einer deutlichen Reduzierung der möglichen Frequenzen.
Mit dem TechniRouter von Technisat zum Beispiel scheint man ganz normale Satreceiver anschließen zu können (an 2 Ausgängen werden bis zu 8 Receiver in Serie unterstützt. Also insgesamt bis zu 16 Receiver). Um € 350,- ist das eine verhältnismäßig günstige Lösung um eine bestehende serielle Verkabelung auf DVB-S zu erweitern. Als LNB lässt sich ein ganz normaler Quattro LNB am TechniRouter anschließen.
Das einzige was die Satreceiver unterstützen müssen, ist diese "Unicable" Norm.
Für mich sieht diese Norm wie ein Satz von Kommandos a la DiSeqC aus.
Die Frage ist nur, ob DVBViewer dies im "Alleingang" implementieren kann.
Bei DiSeqC ist es - zumindest bei den Mantis Treibern - ja auch so, dass für das Aktivieren eines DiSeqC Kommandos eine Schnittstelle des Gerätetreibers angesprochen werden muss.
#9
Posted 01 July 2008 - 07:03
maju, on Dec 25 2007, 14:29, said:
Wie sieht's aber an einer "echten" Einkabellösung nach DIN EN 50494 aus?
So wie ich das sehe, ist das ein Standard der in etwa dem DiSeqC Standard entspricht und somit zu 100% in Software realisiert werden kann. Wie sieht das bei DVBViewer aus? Kann das im DVBViewer realisiert werden oder sind hier die Treiberprogrammierer der Kartenhersteller gefragt?
#10
Posted 01 July 2008 - 07:09
Ich muss allerdings Scan auf der ausgewählter Slotfrequenz (z. B 1400 MHz) machen und die gefundenen Sender in Favoritenliste übernehmen. Nach Ausschalten muss ich wieder alles neu machen.
2/ Von EN 50494 ist nur ein Befehl lebenswichtig: channel change. Dadurch wird im Multiswitch ein gegebener Transponder einer gegebener Ebene auf ein gegebenes Slot konvertiert. Befehlsbeispiele sind von Kathrein im Internet gegeben, z. B. für ARD (Erste etc) von 11836GHz H-Band Hor. auf Slot0 (1400MHz) ist das DiseqC command: [E0 10 5A 0D 35].
EN 50949 erwartet vom Receiver grundsätzlich 14V DC ohne 22 kHz und nur für die Zeit des DiSeqC Befehls 18V DC. Falls no power wird die Zuordnung aufgehoben.
3/ DVB SW ist momentan unpraktisch für Unicable. Scan für Unicable sollte nur L-Band (ohne 22 kHz) und Vertical(14 V DC) verwenden. Transponderwechsel sollte neuen DiseqC command channel change ausgeben, dazu sollten die DiSeqC commands transponderweise vorgerechnet, in DVBViewer eingegeben und gespeichert (momentan in ALSAL, nur eines) werden. Auf EN 50494 Autoinstallation etc. kann man verzichten.
#11
Posted 25 July 2008 - 18:27
nagyz, on Jul 1 2008, 08:09, said:
Ich muss allerdings Scan auf der ausgewählter Slotfrequenz (z. B 1400 MHz) machen und die gefundenen Sender in Favoritenliste übernehmen. Nach Ausschalten muss ich wieder alles neu machen.
Ich hab das selbe versucht, leider ohne Erfolg. Ich habe auch den entsprechenden DiSeqC-Befehl eingegeben doch es wurden keine Sender gefunden. Kannst du vielleicht einen Screenshot deiner Sendereinstellungen posten?
#12
Posted 28 August 2008 - 00:57
nagyz, on Jul 1 2008, 08:09, said:
Hi Leute,
wie berechnet man die zum Transponder gehörenden Data-Bytes, alias "DiSeqC commands"?
(E0 10 5A ?? ??)
Das erste "?" ist der Slot (0 = 1400 MHz; 2 = 1516 MHz; 4 = 1632 MHz; 6 = 1748 MHz), wenn ich das richtig verstehe, aber beim Rest beist es aus :-(
Und was ist mit dieser Autoinstallation gemeint?
Gruß
#13
Posted 06 September 2008 - 19:39
Da habe ich weder SW noch HW Änderungen vorgenommen, lediglich die Setup der Kanäle mit Rücksicht auf Unicable durchgeführt. Im unteren steht eine kurze Anleitung:
1) Nötige Transponders auswählen, Frequenz, Polarisation feststellen, Namen dem Transponder geben.
DiseqC Seqeuenzen sind je Transponder zu rechnen. Zur Hilfe:
E0 : command, 10: allg. Adresse, 5A: Channel change command,
Data0: b7,b6,b5: Slot Nummer 0-7, b4:PosA/PosB, b3: Vert/Horiz,b2:L-Band/H-Band,
Data0/b1,b0, Data1/b7-b0: 10 bits für tuning word
Rechnen von tunning word:
rnd((Ft - Floc + Fslot)/4 - 350), Ft: transponder frequenz, Floc: LNB local osc.frequenz (bei mir: 10600), Fslot: slot Frequenz (bei mir: slot0: 1400)
Von obigen Angaben ist eine Datei DiSEqC.xml zu erstellen. Siehe Beispieldatei. Die Datei ist ins Verzeichnis
C:\ProgramDate\ CMUV\DVBViewer zu kopieren. Die genaue Pfad ist von Menu About/Info/Versionsinfo zu entnehmen.
2) Für Scan ist eine SAT scan *.ini Datei ist mit Rücksicht auf die ausgewählte Slotfrequenz für DVBViewer zu erstellen.Siehe Beispieldatei. Die Datei ist unter obiger Pfad\Transponders zu kopieren.
3) Menü Scan ist zu jedem DiSEqC Zeile durchzuführen. Die Angaben: Transponder List ist Datei in 2) zu wählen,
DiSEqC: command string und eine Zeile von 1) zu wählen, target root beliebig oder wie Transponder Name angeben. Free to Air only (kein CI modul) ankreuzen, Scan Range anklicken.
4) Punkt 3) je Transponder wiederholen
5) Von Kanalliste wählen, Favoritenliste editieren und die Kanäle geniessen...
Beilagen: DiSEqC.xml, UniCableSlot0.ini
Attached File(s)
-
DiSEqC.xml (1.32K)
Number of downloads: 130 -
UniCableSlot0.ini (108bytes)
Number of downloads: 111
#14
Posted 08 September 2008 - 00:37
Ich verneige mich zutiefst vor dieser Leistung.
Leider hab ich die Karte bereits zurück gegeben, werde dies aber schnellstmöglich testen.
In Vorfreude auf den baldig, wahrscheinlichen Erfolg: Danke Dir für die umfangreiche Arbeit.
Scheinbar hatten/haben nicht viele Kartenhersteller dieses Wissen, da die bekanntesten auf Anfrage bestätigten, dass Ihre Produkte nicht das Unicable-System unterstützen.
Gruß Drachentöter
PS: Jetzt fehlt nur noch, dass sich jemand erbarmt und die Liste vollständig veröffentlicht...
#15
Posted 10 September 2008 - 05:52
Mehrere Receiver bzw. TV Karten würden sich voraussichtlich gegenseitig blockieren weil die Durchschaltung von DiSEqC an die Stammleitung nur für den Receiver mit der höchsten Spannung gegeben ist. Da sind nämlich die DC durchlässige Steckdosen mit Dioden.
Die Fähigkeit DiSEqC 1.0 oder gar 2.0 zu haben, macht also nur einen stand alone Receiver "UniCable fähig".
Für die Zusammenarbeit von mehreren Receiver ist das kurzzeitige Hochschalten der Spannung auf 18V nötig. Die Timing Anforderungen für 18V sind: Hochschalten vor DiSEqC: 4...22 msec, zurück auf 14V: 2...60 msec nach DiSEqC.
DVBViewer SW könnte ggf. das unterstützen, macht das aber momentan nicht. Da sind DVBViewer Programmierer um mögliche Unterstützung zu fragen. Die werden vielleicht sagen, dass die Möglichkeit abhängig von TV Karte bzw. Bekanntgabe der Schnittstelle.
2) Statt einer Liste von DiSEqC Seguenzen zu bestimmten Transponder scheint mir besser brauchbar zu sein, ein kleines Programm zu schreiben, das von Transponder Daten plus Slot Auswahl DiSEqC rechnen kann.
Für Blind Scan wäre es allerdings nötig, dieses Program in DVBViewer zu integrieren.
Für vorgefertigte Transponderlisten wäre ein Hilfsprogramm, das die Transponderliste auf DSEqC Liste sowie auf Transponder Einstellungen (*.ini) konvertiert, auch ohne Integration ausreichend.
3) Ob sich das alles lohnt, lässt sich auch fragen.

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