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DVBViewer Media Server 3.0.0.0


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Änderungen Media Server 3.0.0.0

Änderungen Media Server 3.0.0.0

Übersicht

Bitte beachten: Der DVBViewer Media Server 3.x enthält größere Änderungen. Vor seiner Verwendung sollte jeder mit dem Media Server assoziierte DVBViewer im Netzwerk auf Version 7.x aktualisiert werden, da es mit älteren DVBViewer-Versionen 6.x Kompatibilitätsprobleme geben kann. „Assoziiert“ heißt in diesem Kontext, dass DVBViewer Optionen → DVBViewer Media Server → Unterstützung für den DVBViewer Media Server aktivieren“ eingeschaltet und der betreffende Media Server auf der Seite ausgewählt ist.

Eine Übersicht der wichtigsten Änderungen:

  • Webserver: Der Server akzeptiert jetzt HTTPS-Verbindungen, nachdem er entsprechend konfiguriert ist. Die Erzeugung und Verwendung selbstsignierter Zertifikate wird unterstützt.

  • Webinterface: Mehrere Fixes und Verbesserungen erleichtern die Benutzung des Desktop- und Mobil-Webinterface.Durch Tunertyp-Icons in Senderlisten können Sender bei der Verwendung mehrerer Empfangsarten (z.B. Satellit und terrestrisch) besser wiedererkannt werden.

  • Aufnahmen: Verschiedene Maßnahmen verbessern die Verwendbarkeit von Timeraufnahmen, einschließlich der automatischen Erzeugung von Timern durch EPG-Suchmechanismen.

  • Streaming: Der Media Server als Streaming-Client unterstützt MPEG Dash als neues Format. Die Unterstützung für HLS wurde verbessert.

  • Verschiedenes: Der Media Server lädt zur Laufzeit automatisch die Sender- und Favoritenliste neu, falls er entdeckt, dass sie von einem anderen Programm (DVBViewer oder TransEdit) geändert wurde. Es ist nicht mehr notwendig, den Server dafür zu stoppen und neu zu starten.

Bitte für mehr Details auf die obigen Links klicken!

Webserver

  • Ergänzt: Webserver: Der Server akzeptiert jetzt nach entsprechender Konfiguration HTTPS-Verbindungen. Bitte beachten: Dies und das folgende gilt nicht für andere Serverinstanzen (Live Streamiserver, Media Streamserver, UPnP, RTSP). Da HTTPS Verschlüsselung und Authentifizierung durch Zertifikate beinhaltet, sind einige Vorbereitungen erforderlich:

    1. Portzuweisung: HTTPS erfordert einen separaten Port, damit HTTP weiterhin funktioniert, wenn der Webserver für HTTPS konfiguriert ist. Der HTTPS-Port kann in den Media Server-Optionen auf der Seite Web/UPnP eingegeben werden. Die Portnummer darf noch nicht von anderen Serverinstanzen innerhalb des Media Servers oder anderen Servern auf dem PC belegt sein. Der Standardwert ist 8088.

    2. HTTPS-Aktivierung: Die Checkbox „HTTPS aktivieren“ auf der neuen Optionen-Seite „HTTPS Einstellungen“ ermöglicht HTTPS und lässt den Media Server am HTTPS-Port auf eintreffende Verbindungen lauschen. Da der Server ohne HTTPS-Aktivierung weniger Ressourcen braucht, sollte sie nur bei Notwendigkeit durchgeführt werden.

    3. Auswahl des Server-Schlüssels und Zertifikats: HTTPS erfordert einen Schlüssel für die Verschlüsselung von Daten und ein Serverzertifikat, um seine Identität zu beweisen. Ohne dies bleibt HTTPS im Webserver inaktiv. Die Schlüssel- und Zertifikatsdatei wird auf der neuen Optionen-Seite „HTTPS Einstellungen“ gewählt. Wenn Schlüssel und Zertifikat sich in einer einzigen Datei befinden, muss sie in beiden Eingabefeldern angegeben werden. Die Standard-Dateien sind serverkey.pem und servercert.pem im neuen Certificates-Unterverzeichnis des Media Server-Programmverzeichnisses. Das anfänglich installierte Zertifikat ermöglicht HTTPS nur für „localhost“ und 127.0.0.1, solange es nicht modifiziert wird.

    4. Zertifikatserzeugung: Um das vorinstallierte Zertifikat zu ändern, müssen die Media Server-Optionen mit Administratorrechten gestartet werden (siehe Tray Tool-Menü → Mit Adminrechten konfigurieren). Dies aktiviert den Bereich „Zertifikatserzeugung“ auf der Seite „HTTPS Einstellungen“.

    5. Passwortschutz: Im Bereich „Zertifikatserzeugung“ kann man optional ein Passwort als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme eingeben. Es dient dazu, die Schlüsseldatei zu verschlüsseln, so dass sie für einen Angreifer, der sie stiehlt, nutzlos wird.

    6. Adressen hinzufügen: Ein mehrzeiliges Eingabefeld im Bereich „Zertifikatserzeugung“ ermöglicht es, IP-Adressen und Domainnamen einzugeben, die für Media Server-Clients via HTTPS erreichbar sein sollen (eine pro Zeile, ohne Protokoll und Port). Ein neu erzeugtes Zertifikat ist nur für Domains und Adressen in der Liste gültig. Der Button „Lokale Adressen hinzufügen“ ergänzt den Computernamen und alle IP-Adressen, unter denen der Media Server im im lokalen (Heim-)Netzwerk erreichbar ist.

    7. Zertifikat erzeugen: Dieser Button führt die Batchdatei CreateHTTPSCertificates.bat aus. Sie verwendet OpenSSL, um ein neues Serverzertifikat zu erzeugen (servercert.pem). Wenn sich das Passwort geändert hat, werden auch andere relevante Dateien neu erzeugt. Die vorherigen Dateien werden in *.bak umbenannt. Bei einer Passwortänderung verlangen die Media Server-Optionen eine Bestätigung, weil das Wurzelzertifikat der Zertifizierungsstelle (cacert.pem, CA = Certificate Authority) auf Clientgeräten neu installiert werden muss. Diese Datei dient dazu, das Serverzertifikat zu signieren, um zu bestätigen, dass ihm vertraut werden kann. Da die Media Server-Optionen auch das Wurzelzertifikat erzeugen, ist das Serverzertifikat „selbstsigniert“, was eine weitere Maßnahme erfordert:

    8. Installation des Wurzelzertifikats: Nach Schritt 7 ist der Media Server bereit für HTTPS-Verbindungen. Da Clients den Herausgeber des Serverzertifikats nicht kennen, werden Browser und sogar der VLC ihm nicht trauen und eine Warnung anzeigen. Dies lässt sich durch die Installation des Wurzelzertifikats im Windows-Zertifikatsspeicher vermeiden: Ein Klick auf den Button „Zertifikat-Ordner“ öffnet ein Explorer-Fenster. Von dort kopiert man die Dateien cacert.pem und InstallRootCertificate.bat auf den Client-PC. Dort führt man die Batchdatei mit Adminrechten aus. Danach ist ein Neustart des Browsers oder anderer Clients auf dem PC erforderlich. Bitte beachten: Firefox verwendet standardmäßig nicht den Windows-Zertifikatsspeicher (neuere Versionen können dafür konfiguriert werden), so dass cacert.pem manuell importiert werden muss: Firefox → Einstellungen → Datenschutz und Sicherheit → nach unten scrollen → Zertifikate anzeigen → Registerkarte Zertifizierungsstellen → Importieren.

Die Installation der Datei cacert.pem veranlasst Windows und Clients, allen Zertifikaten zu trauen, die mit diesem Wurzelzertifikat signiert wurden. Das Signieren bestätigt, das alles vom Media Server empfangene (der sich dabei mit dem signierten Serverzertifikat ausweist) von ihm selbst stammt, nicht von einem Man-in-the-Middle-Angreifer. Schritt 8 lässt sich vermeiden, indem man kein selbstsigniertes Zertifikat verwendet, sondern die Signierung einer allgemein anerkannten Zertifizierungsstelle wie Let‘s Encrypt, wo man sie umsonst erhält, im Gegensatz zu kommerziellen Stellen wie Verisign. Die Wurzelzertifikate solcher Stellen sind bereits im Windows-Zertifikatsspeicher vorhanden. Die Prozedur verlangt jedoch immer auf die eine oder andere Weise einen (Online-)Beweis, dass die Domain, für die das Zertifikat gebraucht wird, sich unter der Kontrolle des Servers befindet. Deshalb ist es nur für den Zugriff auf den Media Server über das Internet geeignet, nicht für die Verwendung im Heimnetzwerk.

Damit sollte klar sein, dass Schlüssel und Zertifikate sicherheitsrelevant sind. Man sollte sie wie den Personalausweis für sich behalten, also nicht anderen zur Verfügung stellen oder veröffentlichen. Außerdem empfiehlt es sich, Zertifikatsdateien zu löschen, wo sie nicht mehr gebraucht werden (insbesondere cacert.pem nach der Installation auf einem Client-PC). Jeder Halunke, der die Zertifikate ergattert (plus Passwort, falls gesetzt) kann einen HTTPS-Server aufsetzen, dem Browser auf Client-PCs vertrauen, weil er sich als Media Server ausgibt!

  • Ergänzt: HTTPS Optionen: Tweak „Gültigkeitsdauer von HTTPS Zertifikaten“ (→ DMSTweaker.bat ausführen). Er bestimmt die Gültigkeitsdauer von neu erzeugten HTTPS-Zertifikaten in Tagen, beginnend mit dem Zeitpunkt der Erzeugung (siehe Server-Konfiguration .> HTTPS-Einstellungen). Der Standardwert 3652 entspricht 10 Jahren.

  • Geändert: Netzwerk-Bibliotheken / OpenSSL: Die Netzwerkbibliotheken wurden für die Unterstützung von OpenSSL 1.1.x aktualisiert. OpenSSL ist für verschlüsselte Verbindungen via HTTPS erforderlich. Das Setup enthält neue OpenSSL-DLLs (libssl-1_1.dll und libcrypto-1_1.dll). Sie haben andere Namen als die zuvor verwendeten OpenSSL 1.0.2-DLLs (ssleay32.dll and libeay32.dll). Der Media Server verwendet bevorzugt die neuen DLLs, falls vorhanden, aber kann auch mit den alten arbeiten.

Webinterface

  • Geändert: Webinterface: Sender mit der Empfangsart „TS Stream“ und einer URL, die auf den Media Server selbst verweist, werden im Webinterface nicht angezeigt, da der Media Server in diesem Fall als sein eigener Client arbeiten müsste, was nicht möglich ist. Außerdem werden im DVBViewer mit „Als Datei wiedergegeben“ markierte Senderlisteneinträge versteckt, da sie keinen EPG haben und nicht aufgenommen werden können. Es gibt jedoch eine Ausnahme:

  • Ergänzt: Desktop Webinterface: Tweak „Senderlisten-Datei-Einträge in Medien → TV/Radio anzeigen“ (→ DMSTweaker.bat ausführen). Er bestimmt, ob Einträge aus der DVBViewer-Senderliste mit der Option "Als Datei abspielen" im Webinterface -> Medien-Seite -> TV/Radio-Ordner angezeigt werden. Standardmäßig ist er ausgeschaltet. Ihn einzuschalten ermöglicht

    • das Abspielen der Einträge als transkodierte Streams im Browser.

    • die Weitergabe der Einträge mittels M3U-Playliste an andere Player, um die originalen Streams wiederzugeben.

  • Ergänzt: Webinterfaces: Zusätzlicher Schalter „Nur Favoriten“ auf der Seite „EPG-Suche“. Er begrenzt Suchergebnisse und die Erzeugung von Auto-Timern auf Favoritensender. Falls es keine Favoriten gibt, hat der Schalter die gleiche Wirkung wie „Alle Sender“.

  • Geändert: Webinterfaces: Der Löschen-Button auf der Seite „EPG-Suche“ ändert seine Beschriftung in „Rücksetzen“, wenn die Standard-Einstellungen aktiv sind und keine spezielle Suchvorgabe ausgewählt ist. Wie zuvor setzt der Button die speziellen Standard-Einstellungen für Suche und Timer-Erzeugung auf die allgemeinen Einstellungen zurück, so wie in den Media Server-Optionen festgelegt.

  • Fix: Webinterfaces: Die Auswahl des EintragsSuchvorgabe wählen…“ in der Dropdown-Liste auf der Seite „EPG-Suche“ (der die Standard-Einstellungen laden soll), löschte nicht das Eingabefeld „Suche nach“, so dass ein nachfolgendes Speichern eine neue Suchvorgabe anlegte, anstatt die Standardeinstellungen zu speichern.

  • Ergänzt: Webinterfaces: Hinweis für das Datei-Namensschema auf den Seiten PG-Suche, Aufnahmen-Konfiguration und im Timer-Dialog. Er zählt die verfügbaren Platzhalter auf. Im Desktop-Webinterface erscheint der Hinweis, wenn man den Mauszeiger über die Eingabezeile hält, im Mobil-Webinterface nach einem Klick auf die Beschriftung „Namensschema“.

  • Geändert: Webinterfaces: Die Seite für die Aufnahmen-Konfiguration wurde teilweise umstrukturiert, zwecks Konsistenz mit den Optionen-Seiten „Aufnahmen“ und „Aufnahme-Timer“ im DVBViewer und den Media Server-Optionen.

  • Ergänzt: Webinterfaces: Wenn möglich, wird für jeden Eintrag in Senderlisten ein Tunertyp-Icon angezeigt. Ein kleiner überlagerter gelber Schlüssel zeigt Verschlüsselung an. Ein rotes Kreuz auf der Timer-Seite zeigt an, dass kein Sender zugewiesen und der Timer deshalb nicht ausgeführt werden kann. Task-Timer erscheinen mit einem Uhr-Icon.

  • Geändert: Webinterfaces: Der Link „Änderungsverlauf“ auf der Seite „Links“ wurde in „Versionshinweise“ umbenannt.

  • Fix: Desktop Webinterface: Der Versuch, auf der Aufnahmen-Seite eine Aufnahme zu löschen, die noch woanders geöffnet war, markierte sie in der Aufnahmedatenbank als „nicht vorhanden“, obwohl die Datei nicht gelöscht werden konnte. Außerdem behandelte das Webinterface entsprechende Einträge auf der Aufnahmen-Seite uneinheitlich, je nach dem, ob eine Auswahl Aufnahmen mittels Checkboxen oder eine einzelne Aufnahme mittels Löschen-Icon gelöscht wurde.

  • Ergänzt: Desktop Webinterface: Ein Doppelklick auf einen Sender auf der Seite „Sender EPG“ startet die Wiedergabe im Browser.

  • Geändert: Mobil Webinterface: Die Erzeugung eines neuen Timers erfordert nicht mehr die Eingabe eines Timernamens. Wenn er fehlt, nimmt der Media Server den Sendernamen

Aufnahmen

  • Geändert: Aufnahme-Optionen: Die Elemente auf den Seiten „Aufnahmen“ und „Aufnahme-Timer (zuvor „Aufnahme-Optionen“ und „Aufnahmen“) wurden neu sortiert:

    • Die Einstellungen auf der Seite „Aufnahmen“ werden beim Aufnahmestart durch den Media Server angewandt. Dies gilt auch für Aufnahmen, die der DVBViewer an den Media Server delegiert.

    • Die Seite „Aufnahme-Timer“ enthält Standardeinstellungen für Timer. Die Einstellungen lassen sich individuell pro Timer im Timer-Dialog des Webinterface ändern.

  • Ergänzt: Aufnahme-Timer-Optionen: Neuer Button „Platzhalter“. Er öffnet ein Fenster, das alle Platzhalter aufzählt, die im Datei-Namensschema verwendet werden können. Ein Doppelklick auf einen Platzhalter oder Selektion und Drücken der Eingabetaste fügt ihn an der aktuellen Position in der Eingabezeile ein.

  • Geändert: Rekorder: Verbesserte Synchronisation zwischen Sender- und Timerliste. Jede relevante Änderung in der Senderliste (z.B. ein Sender-Auto-Update) aktualisiert sofort die Senderzuordnung von Timern. Beim Laden einer Senderliste stattet der Media Server zunächst alle Aufnahmetimer mit einer Kopie der alten Senderlisteneinträge aus. Nach Löschen der alten und Laden der neuen Liste versucht er, die Kopien durch Links zu neuen Senderlisteneinträgen zu ersetzen, sofern möglich. Falls nicht, bleiben die Kopien bis zum Stoppen des Media Servers erhalten. Dies verhindert falsche oder fehlende Senderzuordnungen.

  • Ergänzt: Auto-Timer-Erzeugung: Der Media Server speichert jetzt zusätzlich den EPG-Titel und Untertitel (falls verfügbar) in jedem neuen TimerDatensatz. Sie erscheinen in der Datei svctimers.xml als <Title> und <Subheading>-Elemente und dienen dem Vergleich von automatisch erzeugten Timern mit bereits existierenden Timern, um Duplikate zu deaktivieren. Zuvor wurde der Timername für diesen Zweck verwendet. Da er sich aus dem EPG-Titel plus „ - „ als Trenner plus den ersten 50 Zeichen des EPG-Untertitels zusammensetzt, funktionierte der Vergleich in manchen Fällen nicht wie vorgesehen, weil Titel und Untertitel aus dem Namen nicht rekonstruiert werden konnten, insbesondere wenn der Anwender ihn geändert hatte.

  • Geändert: Auto-Timer-Erzeugung: Der Vergleich von EPG-Titel und -Untertitel zwecks Deaktivierung von Duplikaten berücksichtigt jetzt nur noch Buchstaben und Ziffern. Unterschiede bei Leerzeichen, Bindestrichen, Interpunktionszeichen usw. werden ignoriert, so dass sie die Erkennung wiederholter Sendungen nicht mehr beeinflussen können.

Streaming

 

  • Ergänzt: TS Stream: Unterstützung für das Streaming-Format MPEG Dash. Üblicherweise haben die URLs die Dateinamenserweiterung .mpd und beziehen sich auf ein XML-Manifest. Die allgemeine Handhabung ist ähnlich wie bei HLS. MPD URLs lassen sich bei Wiedergabe → URL öffnen, in der Wiedergabeliste und der Senderliste verwenden. Außerdem lassen sich solche Streams manchmal auf HbbTV-Seiten anwählen (erfordert HbbTV Add-On). Zu beachten sind die folgenden Einschränkungen:

    • Unterstützte Codecs sind H.264 und HEVC Video sowie AAC, AC3 und EAC3 Audio.

    • Das einzige unterstützte Containerformat ist das meistens verwendete MP4 Base Media Format, das der DVBViewer intern in einen Transportstrom umsetzt. Einige selten verwendete MPEG Dash-Optionen werden nicht unterstützt.

    • Die aktuelle Implementation unterstützt keine Wiedergabe von verschlüsselten / DRM-geschützten Streams.

  • Ergänzt: TS Stream: Unterstützung für HLS (HTTP Live Streaming) mit

    • AC3 und EAC3 Audio (zuvor nur MP3 und AAC)

    • Segmenten im MP4 Base Media Format (zuvor nur segmentierte Transport- und Audio-Elementarströme). Der DVBViewer setzt sie intern in einen Transportstrom um.

    • Master-Playlisten, die Streams mit verschiedenen Video/Audio-Formaten anbieten (z.B. H.264 und HEVC). Das gewünschte Format lässt sich wählen, indem man ?codec=… an die URL anhängt (oder &codec=…, falls es bereits einen Query-Teil gibt). Der angegebene Codec muss ein Teilstring des CODECS-Attributes in der Master-Playliste sein oder ihm entsprechen (z.B. codec=avc1).

  • Ergänzt: Transkodiertes Streaming: Transkodierung von Dateien, die nur Video enthalten (kein Audio)., außer für HLS-Ausgabe. Zuvor wies FFmpeg solche Dateien mit einem Fehler zurück. Bitte beachten: Sobald der Media Server 3.0.0 die Dateien config\iphoneprefs.ini (für HLS) oder config\ffmepgprefs.ini (für andere Formate) verwendet, ersetzt er sie durch neue Versionen und benennt die vorherigen in *.bak um. Dies lässt sich verhindern, indem man die Versionsnummer in den alten Dateien von 5 auf 6 erhöht.

  • Fix: Transkodiertes Streaming: WebM oder Flash-Streams mit identischen Parametern konnten nicht gleichzeitig von mehr als einem Client wiedergegeben werden (siehe hier).

Verschiedenes

  • Ergänzt: Senderliste: Überwachung der Senderlisten-Dateien channels.dat und favourites.xml. Nach Änderungen lädt sie der Media Server mit einer Verzögerung von eins bis zwei Sekunden automatisch neu, außerdem die dazugehörigen Dateien ChannelsURL.ini und DiSEqC.xml. Damit zeigen im DVBViewer oder in TransEdit durchgeführte Änderungen Wirkung, sobald sie gespeichert sind, ohne Stopp und Neustart des Media Servers. Webinterface-Seiten müssen jedoch im Browser neu geladen werden, damit Änderungen in der Senderliste sichtbar werden.

  • Geändert: Hardware-Optionen: Der Tunertyp von BDA-Geräten kann nicht mehr in den Optionen geändert werden, um eine Fehlkonfiguration zu verhindern (siehe hier). Falls wirklich notwendig, muss der Tunertyp bei gestopptem Media Server in der Datei svchardware.xml geändert werden (0 = Kabel, 1 = Satellit, 2 = terrestrisch, 3 = ATSC).

  • Ergänzt: Web/UpnP-Optionen: EPG-Checkbox in der Abteilung „Live Streamserver“, um HTTP Livestreams EPG-Daten hinzuzufügen (sofern im empfangenen Stream vorhanden).

  • Ergänzt: Aufgaben-Optionen: Neuer Button „Platzhalter“ im Aufgaben-Editor. Er öffnet ein Fenster, das alle Platzhalter aufzählt, die in Kommandoparametern für Nach-Aufnahme-Aufgaben verwendet werden können. Beim Überstreichen mit der Maus zeigt das Fenster Beispiele für das vom Media Server durchgeführte Ersetzen an. Ein Doppelklick auf einen Platzhalter oder Selektion und Drücken der Eingabetaste fügt ihn an der aktuellen Position in der Eingabezeile ein.

Die Platzhalter bestimmen, wo der Media Server Pfad/Dateiname oder andere Aufnahme-Eigenschaften in die Kommandozeile einfügt. Außerdem ermöglichen sie die Verwendung von Bedingungen, die entscheiden, welche Teile der Kommandozeile in bestimmten Fällen verwendet oder weggelassen werden sollen.

  • Ergänzt: Aufgaben-Optionen: Eine neue Eingabezeile „Maximale Timer-Dauer“ ermöglicht, die Dauer für den Timer festzulegen, der mit einer Nach-Aufnahme-Aufgabe verbunden ist. Bitte beachten: Der Timer stoppt nicht die Aufgabe, wenn er abgelaufen ist, sondern verhindert während seiner Laufzeit den Energiesparmodus, Ruhezustand oder ein Herunterfahren. Der Timer wird automatisch deaktiviert, sobald die Aufgabe beendet ist (siehe hier).

  • Ergänzt: Media Server-Optionen: Tweak „Extra-Vorlaufzeit für Aufwachen“ (→ DMSTweaker.bat starten). Er legt die zusätzliche Vorlaufzeit in Minuten fest, die von der Startzeit eines Timers für den Aufwachprozess des PCs subtrahiert wird. Wenn eine Aufnahme um 10:00 Uhr fällig ist, wird das Aufwachen des PC mit dem Standardwert von 3 Minuten für 09:57 eingeplant (siehe hier).

  • Ergänzt: Hardware: Plugin-Interface das die Unterstützung neuer Hardware (z.B. ATSC3-Geräte) durch Hinzufügen einer DLL ermöglicht.

  • Entfernt: Hardware: Unterstützung für Freenet DVB-T2-Geräte. Falls sie noch gebraucht wird, kann sie als Plugin ergänzt werden (siehe oben).

 

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  • 3 weeks later...

Änderungen Media Server 3.0.1 (Bugfix Release)

  • Fix: Installer: Die Datei openssl.exe wurde nicht in das Media Server-Programmverzeichnis kopiert, wodurch die Erzeugung selbstsignierter Zertifikate in den Media Server-Optionen fehlschlug.
  • Fix: Installer: Nach Ausführung des Installationsprogramms blieb ein cmd.exe-Prozess bestehen, da die bei der Installation ausgeführte Batch-Datei CreateHTTPSCertificates.bat aufgrund eines Pause-Befehls nicht beendet wurde (siehe hier).
  • Fix: Plugin Interface: Ein Fehler im Plugin-Interface verhindert die Nutzung mancher Plugins (siehe hier).
  • Fix: TS Stream: Der Media Server zeigte für HTTP TS Stream-Sender keinen EPG an, wenn sie ein Receiver/Server wie die Dreambox oder VU+ lieferte (siehe hier).
  • Fix: Recorder: Aufnahmen ohne Dateinamen (wie D:\Meine Videos\.ts) konnten im Webinterface nicht gelöscht werden (siehe hier).
  • Geändert: Recorder: Timer für Timeshift-Aufnahmen werden nicht mehr in die Datei svctimers.xml geschrieben. Dies verhindert den Neustart von Timeshift-Aufnahmen nach einem Stopp und Neustart des Servers. Außerdem löscht der Media Server bei einem Stopp Timeshift-Aufnahmen, sofern sie in keinem Client mehr geöffnet sind (siehe hier).
  • Fix: API: Der Media Server wies Timern, die über api/timeradd.html hinzugefügt wurden (insbesondere vom DVBViewer und Add-Ons) falsche EPG-Daten zu. Er verwendet die Sendung, die zur Timer-Startzeit läuft, nicht wie vorgesehen die Sendung in der Mitte zwischen Start- und Endzeit (siehe hier).
  • Fix: Web/Live Streamserver: Allgemeine Instabilität, wenn Clients ausgiebigen Gebrauch vom Web- und Live Streamserver machten (insbesondere Kodi, siehe hier).
  • Fix: Hardware-Optionen: Die Tunertyp-Auswahl wurde für HDHomeRun-Geräte reaktiviert. Sie ist erforderlich, da der Treiber den Tunertyp mehrdeutig angibt (siehe hier).
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  • 1 month later...

Änderungen Media Server 3.0.2 (Bugfix Release)

  •  Geändert: Webinterface: Einige Korrekturen und Ergänzungen (siehe hier) :
    • Desktop Webinterface: Hellere Hintergrundfarbe für selektierte Elemente in der Senderlisten-Baumansicht der Seite „Sender EPG“, so dass die Tunertyp-Icons der selektierten Sender sichtbar bleiben.
    • Desktop Webinterface: Größenanpassungen im Timer-Dialog vermeiden einen unnötigen horizontalen Scrollbalken (insbesondere in Chrome und Edge).
    • Desktop / Mobil-Webinterface: Auf der Seite „Status“ wurden Tunertyp-Icons ergänzt.
    • Desktop / Mobil-Webinterface: Die Status- und Signalstärke-Spalten auf der Seite „Status“ wurden zusammengefasst, da sie nie gleichzeitig benutzt werden.
    • Desktop / Mobil-Webinterface: Die Seite „Status“ des Mobil-Webinterface aktualisiert sich jetzt alle 10 Sekunden. Zuvor musste die Aktualisierung manuell durchgeführt werden. Das Aktualisierungsintervall der Desktop-Statusseite wurde von 15 auf 10 Sekunden verkürzt.
    • Mobil-Webinterface: Falsche relative Javascript-Pfade verhinderten die Nutzung der Timeline-Seite bei Verwendung eines Reverse Proxy (siehe hier).
  • Fix: Webserver: Wenn „Konfiguration → Webinterface → Timer-Detailsfenster anzeigen“ eingeschaltet war, speicherte die Erzeugung eines Timers auf einer der EPG-Seiten nicht wie beabsichtigt den EPG-Titel und -Untertitel in den Timerdaten.
  • Geändert: Recorder: Die EPG-Überwachungs-Option „Start/Stopp durch EPG-Status“ wird automatisch auf „Zeitaktualisierung durch EPG“ geändert, wenn für den aufzunehmenden Sender importierte EPG-Daten verwendet werden.
  • Fix: Recorder: Wenn ein Timer externe (importierte) EPG-Daten enthielt, aber während der Aufnahme auch den originalen (gesendeten) DVB-EPG empfing, tauschte er die Event ID der importierten Daten gegen die DVB Event ID aus, was zu Inkonsistenzen führte (siehe hier).
  • Geändert: Recorder: Aufnahmen, die durch manuell erzeugte Timer (Timer → Neuer Timer) gestartet werden, schreiben nun EPG-Daten ins Aufnahme-Log, sofern verfügbar. Zuvor wurde dies durch eine fehlende Event ID verhindert.
  • Fix: Recorder: Audio-Frames (insbesondere AAC Frames), die nicht an den Datenpaketen ausgerichtet sind, führten die Formaterkennung des Recorders wiederholt in die Irre und ergaben  falsche Einträge im Aufnahme-Log.
  • Fix: TS Stream: Eine falsche Berechnung von Zeitstempeln für MP3-Streams (insbesondere Internetradio) mit einer Samplerate von 44,1 kHz führt nach ca. 20 bis 30 Minuten zu einer periodisch unterbrochenen Wiedergabe (siehe hier).
  • Ergänzt: Hardware: Möglichkeit, Geräte in der Hardware-Datenbank mit „braucht Tunertyp-Auswahl“ zu kennzeichnen, so dass für sie die Tunertyp-Auswahl auf Optionen → Hardware aktiviert ist und nicht in der Datei hardware.xml durchgeführt werden braucht. Bis jetzt trifft das auf HDHomeRun- und Hauppauge WinTV-dualHD ATSC Tuner zu (siehe hier).
  • Fix: Timeshift: Der für eine Timeshift-Aufnahme verwendete Tuner wurde  nach einem Ein- oder Ausschalten von "Timeshift-Datei beibehalten" im DVBViewer nicht richtig freigegeben (siehe hier). Außerdem wurden Probleme nach Verwendung von „TV/Radio → Timeshift-Aufnahme beenden“ im DVBViewer behoben.
  • Ergänzt: EPG: Experimentelle Möglichkeit, Internet-TV/Radio-Sender mit einem EPG zu versorgen, wenn der gleiche Sender über DVB-S/T/C empfangen wird (siehe hier). Der Mechanismus beruht auf einer vom Anwender erstellten Textdatei EPGPairingList.txt im Konfigurationsordner, die EPG-Sender-ID-Paare für Quelle und Ziel festlegt. Der DVBViewer und Media Server verwenden die Datei gemeinsam. Sie laden sie beim Start. Es funktioniert bei beiden in gleicher Weise. Weitere Einzelheiten sind den Versionshinweisen zum DVBViewer Pro 7.0.2 zu entnehmen.
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  • 2 months later...

Änderungen Media Server 3.1.0

  • Ergänzt: EPG Suche: Hinweis für die Eingabezeile „Suche nach…“ auf der Seite „EPG Suche“. Er erscheint, wenn sich der Mauszeiger über der Eingabezeile befindet und zählt die Sonderzeichen mit spezieller Bedeutung auf, die sich bei der Suche verwenden lassen, wenn „Reguläre Ausdrücke verwenden“ ausgeschaltet ist.
  • Ergänzt: EPG Suche: Checkbox „Auch deaktivieren bei  Übereinstimmung bis Ende des kürzeren (Unter-)Titels“ auf der Seite „EPG Suche“ im Bereich „Timer-Einstellungen“. Sie bezieht sich auf die automatische Erzeugung von Timern durch Suchvorgaben. Die Option deaktiviert automatisch erzeugte Timer, wenn der EPG (Unter-)Titel dem einer bereits vorhandenen Aufnahme oder eines Timers bis zur Länge des kürzeren (Unter-)Titels entspricht. Dadurch ignoriert der Media Server angehängte zusätzliche Informationen wie „WH vom Samstag“, die sonst eine Wiedererkennung verhindern würden. Allerdings ergibt z.B. „Rote Rosen“ und „Rote Rosen im Winter“ ebenfalls eine solche teilweise Übereinstimmung.
  • Geändert: EPG Suche: Die Seite „EPG Suche“ unterstützt jetzt auch die Verwendung des senkrechten Strichs (Pipe-Zeichen |) in Suchbegriffen als logisches ODER, wenn „Reguläre Ausdrücke verwenden“ ausgeschaltet ist. Dies ermöglicht die Suche nach zwei oder mehr Titeln mit einem einzigen Suchbegriff, z.B. The Walking Dead|Grey’s Anatomy|Games of Thrones, mit dem man alle drei Serien findet. Zuvor war das nur mit regulären Ausdrücken möglich (siehe hier).
  • Fix: EPG Suche: Die Such-Engine betrachtete Nicht-ASCII-Buchstaben (wie deutsche Umlaute) als Wortgrenzen, wenn man doppelte Anführungsstriche (oder \b im Modus mit regulären Ausdrücken) für eine Suche nach ganzen Wörtern verwendete, was zu unerwünschten Ergebnissen führte. Eine aktualisierte Such-Engine in einer DLL (pcre.dll) behebt das Problem.
  • Ergänzt: EPG: Tweak „Gender-Sprachelemente entfernen“ (→ DMSTweaker.bat starten). Er wandelt deutsche Gender-Sprachelemente im EPG in eine generische Form um, entweder maskulin oder feminin: 0 = unverändert (Default), 1 = maskulin (Musiker*innen → Musiker), 2 = feminin (Musiker*innen → Musikerinnen)  (siehe hier). Bitte beachten: Die Maßnahme wird  beim Empfang von EPG-Daten angewandt, nicht auf bereits in der Datei \config\epg.dat gespeicherte Daten. Deshalb kann es einige Zeit dauern, bis sich eine geänderte Einstellung vollständig auswirkt, außer man löscht die Datei.
  • Fix: Webinterface: Probleme, wenn der Media Server einen Sender als selektiert darstellen sollte, der nicht Teil der im Timer-Dialog oder im Stream-Wiedergabefenster angezeigten Senderliste war, insbesondere wenn Timern Senderlisteneinträge zugewiesen wurden, die nicht die Haupt-Audiospur in der Senderliste sind. Der fehlende Eintrag wird jetzt einfach an das Ende der angezeigten Senderliste angehängt (siehe hier).
  • Fix: Desktop Webinterface: Kleinere Anpassungen auf den Seiten „EPG-Suche“, „Konfiguration“, „Timer“ und „Status“.
  • Fix: Desktop Webinterface: Eine Änderung der Sprache auf der Konfigurationsseite funktionierte nicht mit Safari.
  • Fix: Desktop Webinterface: Die Seite „Aufnahmen“ wurde nach dem Editieren einer Aufnahme nicht aktualisiert.
  • Fix: Transkodiertes Streaming: Transkodiertes Streaming schlug fehl, wenn der Client kein zu verwendendes Preset angab und das Standard-Preset (640x360-Auflösung oder kleiner) für das betreffende Format in der Datei ffmpegprefs.ini oder iphoneprefs.ini nicht vorhanden war. Jetzt verwendet der Media Server  in diesem Fall das letzte für das jeweilige Format verfügbare Preset mit dem höchsten Index (siehe hier).
  • Fix: TS Stream: Sender im HLS-Format wurden ohne Audio wiedergegeben und aufgenommen, wenn der Anbieter MP4-Segmente verwendete, die sowohl Video als auch Audio enthielten, anstatt separate Segmente (siehe hier).
  • Geändert: UPnP: Bei einer Aktualisierung der Video-Datenbank versucht der Media Server jetzt zusätzlich, eine kurze Beschreibung der Datei von MediaInfo zu erhalten (siehe hier).
  • Geändert: UPnP: Der Media Server verwendet keine langen Beschreibungen mehr, wenn er Clients Aufnahmen als Videos anbietet, sondern beschränkt die Text-Metadaten auf den EPG-Titel und -Untertitel.
  • Ergänzt: UPnP: Möglichkeit, Radio-Streams ins FLAC-Audioformat zu transkodieren (siehe hier). Dies erfordert FFmpeg und eine Modifikation der Datei UPnPProfilesV4.xml im config-Unterordner des Konfigurationsordners. Wenn das gesendete Format MP2 ist, muss das betreffende Profil in der Sektion <LiveExtensions> die folgenden Zeilen enthalten:

<Ext name=".mp2">

  <MediaFormat mime-type="audio/flac" alias=".flac" transcode="-1" hassize="-1" allaudio="0"></MediaFormat>

</Ext>

Für andere gesendete Formate wie AC3 oder AAC muss das Ext-Element entsprechend abgeändert werden (Ext name=".ac3", Ext name=".aac" usw.).

  • Ergänzt: UPnP: 6 Tweaks, die die Modifikation der FFmpeg-Kommandozeilen für transkodierten Radio-Output erlauben (→ DMSTweaker.bat starten). Unterstützt wird eine Transkodierung nach MP2, MP3, AAC, AC3, WAV und FLAC.. Sie muss für jedes UpnP-Profil separat in der Datei UpnPProfilesVX.xml (X = Versionsnummer) innerhalb des Elements <LiveExtension> festgelegt werden.Die Datei befindet sich im config-Unterordner des Konfigurationsverzeichnisses.
  • Entfernt: UPnP: Tweaks „MP3 Bitrate für UPnP Transkodierung“ und „MP3 Samplerate für UPnP Transkodierung“. Beide Parameter können jetzt durch Modifikation der FFmpeg-Kommandozeile für MP3 beeinflusst werden (siehe oben). Die Bitrate ist der Wert nach dem -ab Kommando (in kbps, gefolgt vom Buchstaben k). Es muss sich um eine gültige MP3 Bitrate handeln (z.B. 128k, 160k, 192k, 320k). Die Samplerate (Abtastrate) ist der Wert nach dem -ar Kommando (in Hz). Es muss sich um eine gültige MP3 Samplerate handeln (z.B. 32000, 44100, 48000).
  • Fix: Recorder: Optionen → Aufnahmen → Auto-Split bei Senderdaten-Änderungen wurde nicht korrekt ausgeführt, insbesondere bei einer dynamischen Programmumschaltung durch den Sender, so wie sie die ARD bei der Umschaltung auf Regionalfenster und zurück zum Hauptprogramm durchführt (siehe hier).
  • Fix: Allgemein: Wenn ein WebGeneral → Root-Eintrag in der Datei service.xml (möglicherweise erzeugt durch eine alte Recording Service-Version) einen Pfad zum SVCweb-Ordner angibt, der nicht existiert, fällt der Media Server jetzt auf den Default zurück (üblicherweise  C:\Program Files (x86)\DVBViewer\SVCweb), anstatt seine Initialisierung abzubrechen (siehe hier).
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  • 3 months later...

Änderungen Media Server 3.1.1

  • Ergänzt: Optionen: Nach einer neuen (ersten) Installation, wenn noch keine Konfiguration durchgeführt wurde (keine Datei config\service.xml existiert), übernehmen der Media Server und seine Optionen (svcoptions.exe) einige Einstellungen vom DVBViewer auf dem selben PC, um dem Anwender eine manuelle Übernahme zu ersparen. Dies betrifft die folgenden DVBViewer-Einstellungen:
    • Optionen → Erweitert: Nicht beenden, wenn eine Aufnahme bevorsteht in…
    • Optionen → Aufnahmen: Aufnahme/Timeshift-Verzeichnisse, minimaler freier Festplatten-Platz, alle Einstellungen außer „Aufnahme permanent signalisieren“.
    • Optionen → Aufnahme-Timer: Alle Timer-Standard-Einstellungen außer der Standard-Timer-Aktion, die im Media Server immer „Aufnahme“ ist.
    • Optionen → EPG: Bevorzugte Sprache und Zeitzonen-Einstellungen.
    • Optionen → Hardware: Die komplette Geräteliste einschließlich aller Einstellungen, außer RTSP Netzwerk-Geräte, die sich auf eine (vorherige) DVBViewer Media Server-Installation auf dem selben PC beziehen.
    • Optionen → Videos/Musik/Bilder: Media-Pfade (außer CD/DVD-Laufwerke).
    • Alle Tweaks, die im DVBViewer und Media Server die gleiche Bedeutung haben.
  • Ergänzt: Aufnahmen: Wenn die Aufnahmedatenbank leer ist (insbesondere nach einer neuen/ersten Media Server-Installation), kopiert der Media Server den Inhalt der DVBViewer-Aufnahmedatenbank auf dem selben PC in seine eigene Datenbank, soweit die Aufnahmen existieren und sich in Aufnahmeverzeichnissen des Media Servers befinden. Dieser Vorgang findet nur einmal statt. Er setzt ein Flag in der Datei service.xml, das weitere Versuche verhindert (Eintrag Recording → DVBViewerDBRead).
  • Geändert: Aufnahmen: Wenn eine Aufnahme durch den Media Server gelöscht wird, werden nun auch dazugehörige Verzeichnisse gelöscht, wenn sie für die Aufnahme durch Pfadelemente im Datei-Namensschema automatisch erzeugt wurden (z.B. %year\%m\%event\…) und nach dem Löschen der Aufnahme leer sind. Dies betrifft auch Timeshift-Aufnahmen. Bitte beachten: Windows verhindert eventuell das Löschen leerer Verzeichnisse bei Zugriffskonflikten z.B. mit dem Explorer (siehe hier).
  • Ergänzt: Recorder: Neue Platzhalter %season und %episode im Datei-Namensschema. Falls kein Wert für die Staffel und/oder Folge einer Serie verfügbar ist, werden die Platzhalter entfernt (siehe hier).
  • Ergänzt: Recorder / Radiotext: Aufnehmen von RDS-Daten, die nicht in den Audiodaten, sondern in einem separaten Stream enthalten sind, so wie bei Radiosendern der ARD nach dem Wechsel von MP2 auf AAC Audio (siehe hier). Für den betreffenden Timer muss das Radio-Aufnahmeformat TS und die Option „Zusätzlich aufnehmen → Teletext“ eingeschaltet sein.
  • Ergänzt: Recorder: Tweak „Bei AAC-Aufnahmen LOAS/LATM nach ADTS konvertieren (→ DMSTweaker.bat starten). Bei Aufnahmen mit der Dateiendung .aac kann es zwecks Kompatibilität mit Software (insbesondere dem Schnittprogramm mp3DirectCut) oder Geräten nützlich sein, wenn der Media Server den gesendeten LOAS/LATM Container in den älteren ADTS Container konvertiert (siehe hier).
  • Fix/Geändert: Recorder: Einige Fixes und Verbesserungen bei der Verarbeitung von AAC Audio.
  • Fix: Desktop Webinterface: Vollbild-Video wurde in Safari unter macOS nicht korrekt angezeigt. Teile des Bildes waren abgeschnitten.
  • Fix: Webserver: Chrome und Edge unter macOS wurden fälschlich als Safari erkannt, was die Formatauswahl für Wiedergabe im Browser auf HLS reduzierte, obwohl die beiden Browser nativ kein HLS wiedergeben können.
  • Fix: Desktop Webinterface: Ein Senderlogo wurde nur nach einem Senderwechsel im Browser-Fenster angezeigt, nicht vor der Wiedergabe des ersten TV/Radiosenders.
  • Ergänzt: Desktop Webinterface: Optionale Teletext-Anzeige bei der Wiedergabe von (transkodiertem) Live-TV im Browser. Durch Anklicken des neuen TXT-Buttons kann er ein/ausgeschaltet werden, sofern Teletext für den Sender verfügbar ist. Anfangs zeigt der Teletext die erste verfügbare Seite an (normalerweise 100). Er bietet die folgenden Navigationsmöglichkeiten:
    • Umschalten auf die vorherige/nächste verfügbare (Unter-)Seite durch Anklicken der << >> Links.
    • Anklicken einer Seitennummer auf der Seite, um auf die neue Seite umzuschalten.
    • Anwahl einer Seite durch Eingabe ihrer Nummer auf der Tastatur. Die Eingabe von 234 wählt zuerst Seite 200, dann 230, dann 234. Deshalb ist die Eingabe von 2 ausreichend, um Seite 200 anzuwählen. Eine Nummer kann innerhalb zwei Sekunden nach der letzten Eingabe fortgesetzt/vervollständigt werden. Wenn die Zeit verstrichen oder die Nummer bereits vollständig ist, wird der Eingabepuffer gelöscht, so dass mit der nächsten Eingabe eine neue Nummer beginnt.
    • Aktualisierung der Seite durch Anklicken der Nummer in der Kopfzeile oder durch erneute Eingabe der Seitennummer. Seiten werden im Browser nicht automatisch aktualisiert.
    • Zurückgehen im Seitenverlauf mit der Rückschritttaste, vorwärts mit Umschalt + Rückschritttaste.
    • Ein Druck auf Esc blendet den Teletext aus.

Bitte beachten: Der Teletext kann nur Tastendrücke empfangen, wenn er den Eingabefokus hat. Anfangs (nach seinem Erscheinen) ist dies der Fall. Nach dem Anklicken von etwas anderem im Video-Fenster muss jedoch zuerst der Teletext irgendwo angeklickt werden, um ihm den Fokus zurückzugeben.

  • Fix: Desktop Webinterface: Das Editieren eines Aufnahmedatenbank-Eintrags für eine nicht mehr vorhandene Aufnahme auf der Seite Aufnahmen → Nicht vorhandene und Speichern der Änderung konnte eine neue EPG-Informationsdatei erzeugen.
  • Entfernt: Desktop Webinterface: Unterstützung für die Wiedergabe von Flash-Videos im Browser.
  • Fix: Mobil-Webinterface: Die letzte Lautstärkeeinstellung wurde zwar gelesen, aber niemals gespeichert.
  • Ergänzt: Senderlogos: Unterstützung für eine neue Logo-Verwaltung, die es erspart, für verschiedene Sendernamen das selbe Logo mehrfach mit verschiedenen Dateinamen bereitzustellen (z.B. für WDR Köln, WDR Dortmund...). In Zukunft wird für diesen Fall nur noch eine Logo-Datei gebraucht, plus eine Datei LogoNames.ini, die Logodateien Sendernamen zuordnet.
  • Geändert: Senderlogos: Verbesserte Zuordnung von Logo-Dateinamen zu Sendernamen. Sie kann mehr oder bessere Treffer ermitteln, indem sie die Datei -und Sendernamen vor dem Vergleich vereinheitlicht, insbesondere durch das Ersetzen von „+“ durch „plus“ und Entfernen aller Zeichen, die kein Buchstabe oder keine Ziffer sind.
  • Ergänzt: UPnP/Video: Bei Aktualisierungen der Videodatenbank fragt der Media Server von der MediaInfo.dll weitere eventuell in der Videodatei enthaltene Metadaten ab, insbesondere den Titel sowie Beschreibung, Kommentar, Genre und Serientitel, sofern verfügbar (bisher nur den Titel, siehe hier). Bitte beachten: Für das Aktualisieren von bereits in der Video-Datenbank vorhandenen Einträgen muss die Aufgabe „Video-Datenbank neu aufbauen“ ausgeführt werden. Ein Haken in den Media Server Optionen (svcoptions.exe) → Aufgaben → Angezeigte interne Aufgaben → Rebuild Video Database macht die Aufgabe im Webinterface sichtbar.
  • Geändert: EPG: Bislang hat der Media Server  aus den EPG-Daten stammende und oft mehrere Zeilen umfassende technische Informationen an die lange EPG-Beschreibung angehängt, z.B. das Seitenverhältnis, Videoformat, verfügbare Audiospuren und Untertitel usw. Sie wurden jetzt auf die wichtigsten Angaben reduziert, die pro Sendung variieren können. Sie belegen nur noch eine Zeile und verwenden die folgenden Symbole/Abkürzungen für das, was im EPG signalisiert wird:
    • [4:3] [16:9] Seitenverhältnis der Sendung
    • [3D] 3D-Sendung
    • [HDR] Video mit hohem Dynamikumfang (High Dynamic Range)
    • [OA] Originalton verfügbar
    • [5.1] Mehrkanalton (Surround Sound) verfügbar
    • [SUB] Untertitel verfügbar
    • [AD] Audiodeskription für Sehbehinderte verfügbar
    • [Alter+] Empfohlenes Mindestalter, z.B. [16+]
    • [PDC Tag.Monat Stunden:Minuten] Ursprünglich vorgesehene Anfangszeit der Sendung (VPS-Zeit). Die „Program Delivery Control“ verwendet der Media Server für die Wiedererkennung von Sendungen und die EPG-Überwachung.

Bitte beachten: Diese Informationen sind nicht immer zuverlässig. Leider behandeln manche Anbieter sie ziemlich nachlässig und signalisieren hier z.B. ein falsches Seitenverhältnis oder geben Untertitel für alle Sendungen an, obwohl sie nur bei manchen verfügbar sind. Das neue Format wird erst bei neu empfangenen EPG-Einträgen angewandt, nicht bei bereits gespeicherten.

  • Geändert: EPG/Teletext: Weitere Verbesserungen der Funktion „Gender-Sprachelemente entfernen“ (siehe 3.1.0 Änderungen).
  • Fix: TS Stream: Fehlerhafte Verwechslung des HTTP Location Headers (für die Umleitung auf eine andere URL) mit anderen Headern, die auch die Zeichenkette „Location:“ enthalten (siehe hier).
  • Ergänzt: Hardware: Unterstützung für die Zuweisung von bis zu 4 CI-Modulen im Einstellungen-Dialog von RTSP-Netzwerkgeräten bei der Verwendung von Digital Devices Sat>IP-Servern (siehe hier).
  • Ergänzt: Hardware: Bei der Hardware-Erkennung erzeugt der Media Server einen zusätzlichen DVB-C-Eintrag in der Geräteliste für die TBS 5881 Hybrid-USB-Box. Diese Maßnahme erspart eine Änderung des Tunertyps in der Datei svchardware.xml (siehe hier).
  • Fix: Hardware: Wenn die DVB-T2-Substream ID undefiniert ist, setzt sie der Media Server für TBS-Geräte nicht mehr standardmäßig auf 0, da dies eine automatische Erkennung im Treiber und DVB-T2-Empfang in Österreich verhinderte, wo die Substream ID durchweg 1 ist. Jetzt wird der Aufruf der TBS-Treiberfunktion in diesem Fall unterlassen (siehe hier).
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Änderungen Media Server 3.1.2 (Bugfix Release)

 

  • Fix: TS Stream: Work-Around für fehlerhafte Zeitstempel-Header in den HLS-Segmenten zusätzlicher Audiospuren von ARD-Sendern, die Audio-Aussetzer verursachten (siehe hier).
  • Fix: TS Stream: Teletext-Daten in HLS-Segmenten von als separater Stream gelieferten AAC-Audiospuren wurden irrtümlich als Audio angesehen (siehe hier).
  • Fix: Recorder: Unter bestimmten Timing-Bedingungen ermittelte der Recorder den falschen AAC-Typ, wenn ein Sender mit LOAS/LATM AAC Audio aufgenommen wurde. Dies verursachte sich ständig ändernde Formatinformationen im Aufnahme-Log, ohne jedoch TS-Aufnahmen zu stören (siehe hier).
  • Fix: Desktop Webinterface/Teletext: Navigationsprobleme, wenn die dargestellte Teletext-Seite eine Internetadresse enthielt. Ihr <a href...> Tag wurde nicht korrekt geschlossen.
  • Fix: Webserver: Die Auslieferung (untranskodierter) Live-Streams schlug fehl, wenn die URL die Zeichenfolge „/teletext“ enthielt, um den Server zur Lieferung von Teletext zu veranlassen (seit Version 3.1.1). Dies betraf insbesondere DVBViewer-Clients auf dem selben PC, die den Empfang von Sendern mit der Empfangsart TS Stream an den Media Server delegierten (siehe hier).
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